Marek: Europäischen Schwerpunkt auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf legen

Staatssekretärin Christine Marek beim informellen Treffen der Minister/innen für Beschäftigung und Soziales in Guimaraes/Portugal

Wien (BMWA/OTS) - Die Überprüfung der inhaltlichen Schwerpunkte des Lissabon-Prozesses sowie die stärkere Berücksichtigung der Sozialagenda sind die Themen beim heutigen informellen Treffen der Minister/innen für Beschäftigung und Soziales in Guimaraes/Portugal. Staatssekretärin Christine Marek sprach sich dabei für eine stärkere europäische Schwerpunktlegung auf das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus. Dabei gehe es um einen umfassenden Maßnahmen-Mix, "der individuelle Kinderwünsche und berufliche Vorstellungen in Einklang bringt und schließlich auch dazu führt, dass junge Menschen bestehende Kinderwünsche auch tatsächlich realisieren".

Als weitere generelle Schwerpunkte strategischer politischer Ziele auch für Europa nannte Marek u.a. die verstärkte und "erfolgreiche" Einbindung der Sozialpartner, Flexicurity oder Lebenslanges Lernen. Gerade hinsichtlich der Einbindung der Sozialpartner habe Österreich in den letzten Wochen und Monaten gute Erfolge zu verbuchen gehabt:
Ladenöffnung, Arbeitszeitflexibilisierung, Mindestlohn oder Neuerungen in der Krankenversicherung.

Marek begrüßte auch die vom deutschen Arbeitsminister Müntefering eingebrachten Aspekte, eine einheitliche Definition von Flexicurity zu schaffen, da derzeit immer noch zu viele unterschiedliche Definitionen existieren, sowie den Vorschlag eines europaweiten "Tages der sozialen Dimension", der einen der zentralen Grundpfeiler Europas stärker sichtbar machen soll.

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