Platter und Häupl: Erfolgreiche Sicherheitspartnerschaft für Wien

Übereinkommen zur Fortführung und Intensivierung der Sicherheitspartnerschaft unterzeichnet

Wien (OTS) - Innenminister Günther Platter und Bürgermeister Dr. Michael Häupl unterzeichneten am Freitag im Innenministerium ein Übereinkommen, nach dem die erfolgreiche Sicherheitspartnerschaft für Wien fortgeführt und intensiviert wird. Beide Politiker wiesen auf den Erfolg des ersten Abkommens aus dem Jahr 2005 hin, das die damalige Innenministerin Liese Prokop mit Bürgermeister Häupl abgeschlossen hatte und sie bekannten sich zur Fortsetzung des eingeschlagenen Weges im Dienste der Sicherheit für die Wiener Bevölkerung. Das erneuerte Partnerschaftsabkommen umfasst insgesamt 13 Punkte, unter anderem die verstärkte Polizeipräsenz im öffentlichen Raum und Verkehrssmitteln und den weiteren Ausbau der Polizeiinspektionen, die weitere Adaptierung der Videoüberwachung an die Notwendigkeiten, und die Entlastung der Polizei durch die Aufstockung der Parkraum-Überwachungstruppe.

Das hohe Niveau der Sicherheit in Wien, der Hauptstadt des Landes, das unter 55 Industrienationen an erster Stelle bezüglich Sicherheit stehe, müsse gewahrt bleiben, Schwachstellen im Sicherheitsbereich gezielt bekämpft werden, Vorsorge für besondere Ereignisse wie für die EURO 2008 müssten getroffen werden, so Platter und Häupl.

Häupl: Erfolge des ersten Abkommens

Bürgermeister Häupl verwies darauf, dass die Realisierung des ersten Abkommens bereits sehr viel gebracht habe. Es sei ein guter gemeinsamer Weg, der nun weiter begangen werde. So sei mit der Überwachung der öffentlichen Zonen Schwedenplatz, Westbahnhof und Karlsplatz ein massiver Rückgang der Deliktquoten in diesen Bereichen zu verzeichnen. Beim Personal der Polizei gehe es nun mit den geplanten Aufstockungen in die richtige Richtung, wenn auch die Wünsche der Stadt noch nicht erfüllt seien. Bewähren müsse sich die Sicherheitspartnerschaft unter anderem bei der EURO 2008. Hier sei gemeinsam Vorsorge zu treffen, um friedliche Spiele gewährleisten zu können. Dabei sei auch zu beachten, dass die voraussichtlichen neuen Schengen-Länder die entsprechenden Standards erfüllen, jedenfalls müsse aber auch Österreich selbst notwendige Maßnahmen treffen. Häupl verwies auch darauf, dass Wien mit einer Reihe von Maßnahmen vom Pass- und Meldewesen bis hin zur Parkraumüberwachung zur Entlastung der Polizei beigetragen habe. Die organisatorische Zusammenfassung der Kräfte im ordnungspolizeilichen Einsatz seitens der Stadt sei für ihn vorstellbar und könne Synergien bringen.

Mehr Polizisten für Wien

2007 werden in Wien - bei 30 Pensionierungen - insgesamt 225 voll ausgebildete Polizisten ihren Dienst im operativen Außenbereich neu antreten. 275 weitere in den Polizeidienst aufgenommene Kräfte werden nach der Ausbildungszeit von zwei Jahren zur Verfügung stehen. 120 Beamte werden für höhere Aufgaben ausgebildet.

Gemeinsame Broschüre mit allen notwendigen Telefonnummern

Platter und Häupl präsentierten auch die gemeinsame Broschüre "Wir garantieren Sicherheit" des Innenministeriums und der Stadt Wien. Die Broschüre enthält alle wichtigen Notfall- und Servicenummern der Polizei und der Stadt Wien. Außerdem werden die jeweils für das Einsatzgebiet zuständigen Kommandanten der Wiener Polizeiinspektionen vorgestellt, um den Kontakt zwischen Polizei und Bevölkerung zu verbessern. Die Broschüre ist bei der jeweiligen Polizeiinspektion erhältlich.

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