Grüne Wien/Cammerlander zu Finanzausgleich: Mehr Geld für den sozialen Bereich

Wien: 50 SozialarbeiterInnen müssen über 80.000 SozialhilfempfängerInnen betreuen

Wien (OTS) - Die Sozialsprecherin der Grünen Wien, Heidi Cammerlander, unterstützt die Forderungen der Armutskonferenz im Rahmen des Finanzausgleichs nach Reformen für den sozialen Bereich. "Zum Beispiel in Wien ist der Bedarf für die Beratung von Sozialhilfe-EmpfängerInnen enorm. Aber nur 50 SozialarbeiterInnen stehen 80.000 Sozialhilfe-EmpfängerInnen gegenüber. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, da durch die Beratung der Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben und in den Arbeitsprozess ermöglicht wird", so Cammerlander. Durch diesen Personalmangel kommt es zu langen Wartezeiten, die für die Betroffenen unerträglich sind.

Die Grünen fordern anlässlich der Verhandlungen zum Finanzausgleich eine Reform der Sozialhilfe, die dem Menschen schneller, umfassender und unbürokratischer aus der Notlage hilft. Dazu nötig sind als Sofortmaßnahmen ein Rechtsanspruch auf Grundsicherung und eine ausreichende Beratung der Betroffenen."Die Armutsvermeidung muss Ziel einer sozialen Politik sein und nicht eine Armutsverwaltung", so Cammerlander abschließend.

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