Bettlerkriminalität - GROSZ: Graz soll sich ein Beispiel am schweizerischen Bern nehmen

Berner Stadtregierung verbietet Bettelei mit 5.000-Franken-Strafe - Graz soll 3.000 Euro Strafe verhängen

Graz (OTS) - "Die Grazer Gemeinderatsparteien sollten sich ein Beispiel an der Berner Stadtregierung nehmen. Das schweizerische Bern wird - politisch völlig unaufgeregt - in Zukunft 5.000 Franken Strafe für jene beschließen, die das Stadtbild von Bern durch Bettelei, Herumlungern und Verschmutzungen beeinträchtigen", forderte heute der steirische BZÖ-Chef und Generalsekretär Gerald Grosz unter Verweis auf einen Bericht der "Neuen Luzerner Zeitung".

"Ich glaube, dass dies auch für Graz ein gangbarer und längst notwendiger Weg wäre. Die Plätze der Grazer Innenstadt sind eine Visitkarte der Murmetropole, daher ist es auch nur logisch, dass auch die Grazer Gemeinderatsparteien ein zu Bern analoges Gesetz beschließen, dass Bettelei, Herumlungern und Verschmutzungen unserer Stadt mit vergleichsweisen 3.000 Euro Strafe belegen", so Grosz weiter.

"Unsere Stadt soll vor allem in den Sommermonaten unseren Gästen den Eindruck der Freundlichkeit und des Willkommens vermittelt. Stattdessen terrorisieren organisierte Bettlerbanden die Herrengasse, blockieren alkoholgeschwängerte Pseudo-Punks den Hauptplatz und belästigen die Bewohner unserer Stadt mittlerweile schon selbst in den öffentlichen Verkehrseinrichtungen. Daher ist es längst an der Zeit, dass wir mit geeigneten Maßnahmen gegen diese Untriebe vorgehen", schließt der steirische BZÖ-Chef.

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