Knapp 14 Millionen Euro für öffentlichen Personennahverkehr

LH Sausgruber und LR Rein: Beitrag zur Verkehrsentlastung und zum Umweltschutz

Bregenz (VLK) - Für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Vorarlberg haben Bund, Land und Gemeinden im vergangenen Jahr gemeinsam knapp 60 Millionen Euro aufgewendet. Fast ein Viertel dieser Summe - knapp 14 Millionen Euro - trägt das Land Vorarlberg. Dahinter steht das Ziel, den Anteil der Pkw-Fahrten im Individualverkehr zu senken und gleichzeitig jenen im öffentlichen Verkehr zu steigern. "Ein attraktives Angebot im öffentlichen Personennahverkehr bewegt mehr Menschen zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Das schont die Umwelt und reduziert das Verkehrsaufkommen", betonen Verkehrslandesrat Manfred Rein und Landeshauptmann Herbert Sausgruber.

Mobilität hat für unser Gemeinwesen eine hohe Bedeutung. Um die Grenzen der Verträglichkeit und Akzeptanz nicht zu überschreiten, setzt das Land Vorarlberg auf eine integrierte Verkehrspolitik, die auf nachhaltigen Konzepten für den Personen- und Güterverkehr aufbaut und ein sinnvolles Zusammenwirken der Verkehrssysteme forciert, informiert Landeshauptmann Sausgruber. Als Grundlage dafür dient das "Verkehrskonzept Vorarlberg 2006 - Mobil im Ländle".

Mobil im Ländle

"Konkretes Ziel ist es, den Pkw-Anteil in Vorarlberg bis zum Jahr 2015 um sechs Prozent-Punkte - das sind 14 Prozent der Pkw-Wege - zu senken. Die Zielerreichung soll nach der Formel 3-2-1 erfolgen:
Zunahme des Radverkehrs um drei Prozent, des öffentlichen Verkehrs um zwei Prozent und des Anteils der Pkw-Mitfahrer um ein Prozent", erläutert Landesrat Rein.

Das ÖPNV-Angebot in Vorarlberg hält schon heute im internationalen Vergleich hervorragend mit. Dennoch wird ständig an der Weiterentwicklung und Optimierung des Angebotskonzepts gearbeitet, erklärt Sausgruber: "Der öffentliche Personenverkehr ist zu einer wettbewerbsfähigen Alternative geworden. Immer mehr Menschen in Vorarlberg werden zu Bahn- und Busbenützern und nehmen das flächendeckende und gute Angebot in Anspruch".

13.000 Jahreskartenbesitzer

Die Zahl der Jahreskartenbesitzer ist kontinuierlich gestiegen. Heute besitzen rund 13.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger eine Jahreskarte des Verkehrsverbundes, dazu kommen 17.242 Schüler-Plus-Ticket-Inhaber. Seit 2002 ist die Anzahl der Vollpreis-Jahreskartenbesitzer um 35 Prozent gestiegen. Alles in allem kommt der öffentliche Verkehr (Bus und Bahn) in Vorarlberg auf über 62 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Die Einnahmen aus den Fahrkartenverkäufen und Jahreskarten inklusive Schüler betrugen vergangenes Jahr rund 15 Millionen Euro.

Im Streckennetz des Verkehrsverbunds Vorarlberg verkehren über 125 Buslinien (inklusive FL), rund 1.900 Haltestellen werden angefahren. Im Jahr 2006 wurden circa 19 Millionen Kurskilometer im Verkehrsverbund zurückgelegt.

Umfangreiche Förderungen

Im vergangenen Jahr wendete die öffentliche Hand für das ÖPNV-Angebot in Vorarlberg knapp 60 Millionen Euro auf. Das Land Vorarlberg förderte den öffentlichen Personenverkehr mit knapp vierzehn Millionen Euro, die Gemeinden mit rund sieben Millionen Euro und der Bund mit rund 37 Millionen Euro.

Zusätzlich zu seinen Aufwendungen für den öffentlichen Personennahverkehr hat das Land Vorarlberg im Jahr 2006 über vier Millionen Euro für den Ausbau der Schieneninfrastruktur in Vorarlberg bereit gestellt.

Alle Infos zu Bus und Bahn in Vorarlberg gibt es unter www.vmobil.at.

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