Oberhauser und Ehmann begrüßen neues Tierschutzgesetz

Österreich Vorreiterrolle in Europa

Wien (SK) - "Dass in Österreich ein Tier auf dem Bauernhof großgezogen wird und auch dort geschlachtet wird, ist selten der Fall. Vielmehr würden lange Wege zwischen Bauernhof und Schlachthof liegen", betonte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser am Donnerstag im Rahmen der Nationalratsdebatte. Mit dem neuen Tiertransportgesetz würde es Verbesserungen geben, der Tierschutz stehe im Mittelpunkt des Gesetzes. Bemerkenswert sei auch, so Oberhauser, dass man mit dem neuen Gesetz nicht nur eine EU-Richtlinie nachvollziehe, sondern weit darüber hinaus gehe. Oberhauser führte an, dass die EU Tiertransporte von 8 bis 12 Stunden zulasse, hier liege man in Österreich mit der neuen Bestimmung von viereinhalb Stunden und einer möglichen Verlängerung auf achteinhalb Stunden deutlich besser. Überdies müssen jene Personen, die Tiere transportieren, in Zukunft über eine besondere Ausbildung verfügen. ****

"Wir beschließen heute ein einzigartiges Gesetz, dass zur Nachahmung in Europa anregen soll", bemerkte der SPÖ-Abgeordnete Michael Ehmann. Er lobte insbesondere die Veränderungen beim Tierschutzrat. Erstmals sei mit der "Eurogroup for animal welfare" eine NGO in den Tierschutzrat aufgenommen worden. Des Weiteren hätten die Tierschutzombudsmänner Parteienstellung erhalten, erläuterte der SPÖ-Abgeordnete. (Schluss) sw

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