Karas: Scharfe Kritik an Sterbehilfe-Enquete der Europäischen Liberalen

Auch der todkranke Mensch ist keine Nummer und kein Objekt

Brüssel/Malta, 5. Juli 2007 (ÖVP-PD) "Die Charta der Grundrechte der Europäischen Union beginnt mit zwei unumstößlichen Grundsätzen: 'Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie ist zu achten und zu schützen.' sowie 'Jede Person hat das Recht auf Leben.'. Aus dieser Bejahung des Lebens ein Recht auf Sterben zu konstruieren, wie dies die liberale Fraktion im Europaparlament in ihrer heutigen Sterbehilfe-Enquete versucht hat, ist schärfstens abzulehnen", sagte heute der Vizepräsident der EVP-ED Fraktion im Europäischen Parlament, Mag. Othmar Karas. ****

"Der Mensch darf in unserer heutigen Gesellschaft niemals zu einer bloßen Nummer werden. Wenn Europas Liberale mit nackten Zahlen operieren wollen anstatt für Werte einzustehen, dann ist das ihr Problem und aus meiner Sicht inakzeptabel. Es darf und wird
aber nie ein europäisches Gesetz geben, das Sterbehilfe verpflichtend für alle Mitgliedstaaten macht", so Karas abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED Pressestelle,
Tel.: +32-475-790021 (philipp.schulmeister@europarl.europa.eu)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0004