Banken-Ausschuß: BUCHER: "Vernünftigste und intelligenteste Vorgangsweise wäre Unterbrechung bis Ende Oktober"

Wien (OTS) - "Wir haben immer gesagt, daß es unvernünftig wäre, den Banken-Ausschuß mit einem Ultimatum zu beenden. Es macht doch keinen Sinn den 23 noch zu ladenden Personen mitzuteilen, daß mit 2. Juli der Ausschuß beendet ist. Daher war es ja klar, daß diese Personen irgendeinen Grund finden werden, um nicht mehr vor dem Ausschuß erscheinen zu müssen", stellte heute das BZÖ-Mitglied im Banken-Ausschuß Abg. Josef Bucher fest.

Die vernünftigste und intelligenteste Vorgangsweise wäre es gewesen, den Ausschuß bis Ende Oktober zu unterbrechen. "Am 31. Oktober hätten die ordentlichen Gerichte ihre Verfahren abgeführt und dann wäre es vernünftig gewesen, die Ausschußarbeit wieder aufzunehmen", meinte Bucher.

"Bleiben wir doch solide und seriös, vertagen wir den Ausschuß bis in den Herbst hinein. Es ist ja nicht rechtens und seriös einen Ausschußbericht zu erstellen, ohne zu wissen, was da in den nächsten Wochen noch zu Tage gefördert werde. Die wichtigsten Auskunftspersonen haben sich der Befragung entschlagen", sagte Bucher.

"Wir werden dem Dringlichen Antrag der Grünen- obwohl wir die größte Sympathie dafür hegen - nicht zu stimmen. Wir wollen auch, daß diese Beweismittel beschafft werden und daß wir sie erhalten, aber diese sollten im Hohen Haus dann vertraulich behandelt werden. Das sollte unsere Aufgab und Pflicht sein", so Bucher abschließend.

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