BZÖ-Haubner: Arbeitszeitgesetz: Arbeitnehmer müssen länger für gleichen Lohn arbeiten!

Steuerbefreiung der Überstundenzuschläge und Mitarbeiterbeteiligung in Form des Investivlohnes umsetzen

Wien (OTS) - "Das neue Arbeitszeitgesetz orientiert sich fast ausschließlich an den wirtschaftlichen Interessen, wo es auch schon viel Kritik seitens der Arbeitnehmervertreter gegeben hat. Eine generelle Ausweitung auf einen 12-Stunden-Tag, bedeutet, dass die Arbeitnehmer länger zu gleichem Lohn arbeiten müssen, was nicht fair und korrekt ist", kritisierte heute BZÖ-Familiensprecherin Abg. Ursula Haubner.

"Die Möglichkeit auf einen 12-Stunden-Schichtbetrieb trägt den Drei-Schicht-Betrieb zu Grabe und bringt gesundheitliche Belastungen und einen Anstieg der Arbeitsunfälle mit sich. Selbst auf den ersten Blick scheinende Verbesserung in der Teilzeitarbeit ist eigentlich eine Mogelpackung. Denn Überstunden werden nur unter bestimmten Voraussetzungen ausbezahlt," sagte Haubner weiter.

"Wenn von den Arbeitnehmern schon mehr Flexibilität verlangt wird, dann müssen sie aber auch dementsprechend belohnt werden. Daher fordert das BZÖ eine Steuerbefreiung der Überstundenzuschläge, eine Mitarbeiterbeteiligung in Form des Investivlohnes, die Umsetzung eines Mindestlohnes in der Höhe von 1.300 Euro, die Angleichung der Löhne zwischen Männern und Frauen und bedarfsgerechte Öffnungszeiten in Kinderbetreuungseinrichtungen," sagte Haubner weiter, die einen entsprechenden Entschließungsantrag einbrachte.

"Die Familien haben ein Recht auf Gestaltungsfreiheit des persönlichen Lebens und auf Teilnahme am gesellschaftlichen Geschehen. Wir müssen mehr in Richtung familiengerechte Jobs anstatt jobgerechte Familien investieren", sagte die BZÖ-Familiensprecherin Abg. Haubner abschließend.

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