Cap: Handy-TV bringt neue Impulse

Medienbehörde als mittelfristiges medienpolitisches Ziel

Wien (SK) - Handy-TV sei eine "neue Möglichkeit, breiten Teilen
der Bevölkerung neuen Zugang zu Fernsehprogrammen zu ermöglichen", unterstrich SPÖ-Klubobmann und Mediensprecher Josef Cap am Mittwoch im Nationalrat. Diese Innovation würde "neue Impulse für Kreative, für neuen Content und für den Markt" bringen, so Cap. Weiteres mittel- und langfristiges medienpolitisches Ziel sei die Errichtung einer Medienbehörde, welche die "Weiterentwicklung der österreichischen Medienlandschaft maßgeblich beeinflussen" wird. Cap forderte hierzu alle "medienpolitisch Interessierten auf, sich an der Diskussion darüber zu beteiligen". ****

Die "wichtige und interessante Initiative Handy-TV" sei im Verfassungsausschuss einstimmig akzeptiert worden, so Cap. Man habe gemerkt, dass "von allen interessierten Fernsehmachern, auch aus dem privaten Bereich klare rechtliche Regelungen gewünscht werden", erklärte der SPÖ-Mediensprecher. In den Verhandlungen habe es zwar ein "gewisses Spannungsfeld zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern gegeben, man konnte aber einen Ausgleich ermöglichen". Besonders erfreut zeigte sich Cap darüber, dass schon bei der EURO 2008 die Möglichkeit bestehen könnte, "mittels Handy Fußball zu beobachten und mit der neuen Technik zusätzliche Fans zu motivieren".

Als weiteres medienpolitisches Ziel nannte Cap die Errichtung einer Medienbehörde. Diese "transparente Behörde" solle für die gesamte österreichische Medienlandschaft von Bedeutung sein. Wie sie funktionieren soll und wie sie eingerichtet werden solle, darüber müsse man noch "ausgiebig beraten". Cap lud alle medienpolitisch Interessierten ein, sich an der Debatte zu beteiligen. Er habe sich vorgenommen, das Ziel einer Medienbehörde über "einen absehbaren Zeitraum umzusetzen", dennoch müsse man "sorgsam damit umgehen, damit die Behörde ihrem Namen gerecht wird", so der SPÖ-Mediensprecher abschließend. (Schluss) ar

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