Gaßner: Neue Marktordnung bringt gerechtere Verteilung der Fördermittel

SPÖ wird auch weiterhin die Anliegen der kleinen Bauern vertreten

Wien (SK) - "Nach monatelangen harten Verhandlungen hat die ÖVP endlich den Weg frei gemacht für ein gerechteres und faireres Marktordnungsgesetz. Nun bekommen auch die kleinen Bauern jene Förderungen, die ihnen zustehen", erklärte SPÖ-Landwirtschaftssprecher Kurt Gaßner am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Im bisherigen System sei ein Großteil der Bäuerinnen und Bäuerinnen stark benachteiligt worden, da die ÖVP "nur die großen Tiere gefüttert hat", so Gaßner. "Dieses ungerechte System gehört nunmehr endgültig der Vergangenheit an. Das neue Gesetz bringt mehr Gerechtigkeit, Rechtssicherheit und eine gerechte Verteilung der Fördermittel im Agrarbereich", hielt der SPÖ-Abgeordnete fest. ****

Eine der wesentlichsten Neuerungen sei, dass bei der Milchquote in Hinkunft alle Bauern bei der Verteilung der nationalen Reserve berücksichtigt werden, so Gaßner. Auch jene 38.000 Bauern, die 2003 leer ausgegangen sind, werden aliquote Anteile bei der Vergabe der Milchquote erhalten. Weiters gibt es durch das neue Gesetz mehr Transparenz bei den Förderungen. Spätestens ab 2009 müssen alle Agrarförderungen offen gelegt werden.

Ebenfalls mehr Gerechtigkeit gibt es bei der Mutterkuh- und Kalbinnenprämie, so Gaßner. Bisher wurden die Prämien nur an jene Bauern ausgezahlt, die Mitglied im Zuchtverband waren. Nun wird diese Mitgliedschaft im Zuchtverband ergänzt durch weitere Qualitätsnachweise. Damit haben erstmals auch Bauern Anspruch auf Prämien, die nicht Mitglieder in den Zuchtverbänden sind. Bei der Betriebsprämie wird eine Kommission eingesetzt, die sich der Härtefälle annehmen soll. "All diese Verbesserungen zeigen deutlich die sozialdemokratische Handschrift des neuen Gesetzes. Die kleinen Bauern können sich auf uns verlassen: Wir werden auch weiterhin ihre Interessen mit Nachdruck vertreten werden", hielt der SPÖ-Landwirtschaftssprecher fest. (Schluss) ps

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