Konsumentenschutzminister Buchinger zufrieden mit dem Agrarmarktordnungskompromiss

Wichtige Fortschritte für Verbraucher, Kleinbauern und Tierschutz sind gemacht worden.

Wien (SK) - "Die gestern zwischen ÖVP und SPÖ erzielte Einigung um die Agrarmarktordnung leitet einen Paradigmenwechsel in der österreichischen Landwirtschaftspolitik ein", so Konsumentenschutzminister Erwin Buchinger: "Endlich ist ein Orientierungswechsel hin zu den Kleinbauern, den Verbrauchern und dem Tierschutz begonnen worden", so Buchinger.

Buchinger gratuliert dem SPÖ-Verhandlungsteam für seine Erfolge. Die Einigung zeige wieder einmal, dass die SPÖ die Partei des sozialen Ausgleichs ist - egal ob Arbeiter, Angestellte, Arbeitslose oder Kleinbauer. "Mir als Sozialminister ist wichtig, dass bei der Milchquote in Hinkunft auch die kleinen Bauern bei der Verteilung der nationalen Reserve berücksichtigt werden und dass die Mutterkuh- und Kalberprämie in Zukunft nicht mehr an die Mitgliedschaft im Zuchtverband gebunden wird. Auch die Härtefälleregelung bei Betriebsprämie ist ein Schritt in die richtige Richtung".

Was den Verbraucherschutz betrifft, ist Buchinger hoch zufrieden, dass Verbraucher- und Tierschutz in Zukunft als Zielbestimmungen in der Agrarpolitik eingeführt werden. "KonsumentInnen haben ein berechtigtes Interesse daran, gesicherte Informationen über die Lebensmittel, die sie essen zu erhalten. Transparenz über Gentechnik, Produktionsstandards aber auch eingehaltene Tierschutzbestimmungen wird heute von jeder Bürgerin und jedem Bürger eingefordert", so Buchinger. "Es wurde einmal mehr deutlich, dass gute Lösungen nur durch Verhandlungen erzielt werden", so der Konsumentenschutzminister abschließend. (Schluss) gd/mm

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