Lutschounig: BZÖ stimmte zweimal gegen Weideprämie

BZÖ-Aufregung um Weideprämie ohne Hand und ohne Fuß. 2006 hat das BZÖ in der Regierung zweimal gegen die Weideprämie gestimmt. Monate lange Verzögerung dank BZÖ.

Klagenfurt (OTS) - "Die künstliche Aufregung von BZÖ-Klubobmann Scheuch wegen der Weideprämie ist geradezu lächerlich und ein Beweis dafür, wie wenig ernst Scheuch die Anliegen der Kärntner Bauern nimmt", sagt VP-LAbg. Robert Lutschounig heute.

2006 habe das BZÖ in einer Regierungssitzung im Oktober und in einer weiteren Regierungssitzung im Dezember den Antrag von Agrarreferenten Martinz zur Weideprämie abgelehnt. "Damals war das BZÖ dagegen, dass die Weideprämie für unsere Bauern überhaupt geschaffen wird. Das hat Scheuch wohl vergessen", weist Lutschounig hin.

Erst ein von LR Martinz damals rasch einberufener Agrargipfel habe das BZÖ zur Vernunft kommen lassen. "So dass wir im Landtag schließlich die Weideprämie beschließen haben können. Diese Monate lange Verzögerung haben die Bauern dem BZÖ zu verdanken", erklärt Lutschounig.

Jetzt sei die Weideprämie auf jeden Fall auch mit Brüssel fixiert und werde an die Kärntner Bauern ausbezahlt werden. Die Weideprämie sei als Ausgleich für die von der EU nicht mehr gewährte Grundförderung zu sehen. Sie werde nur in den Ländern Vorarlberg, Tirol und Kärnten an die Grünlandbauern ausbezahlt.

"Wo war der Aufschrei von Scheuch, als das BZÖ 3 Millionen Euro bei der Styrian Spirit versenkt hat? Die selbe Summe ist von Seiten des Landes für die Weideprämie aufzubringen", hält Lutschounig fest. (Schluss)

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