Haimbuchner: Kritik an der militärischen und politischen Führung, nicht am Personal

Mängel in der Geheimhaltung durch Führung, nicht durch Personal verursacht

Wien (OTS) - "Die Kritik, welche die FPÖ in den letzten Monaten im Zusammenhang mit der Eurofighterbeschaffung geübt hat, war selbstverständlich gegen die politische Führung gerichtet, insbesondere gegen die wohl unfähigsten Minister, die je an der Spitze der Landesverteidigung gestanden sind, Platter und Darabos, sowie gegen die militärische Spitze, hohe Offiziere und Beamte, die sich an die Minister andienen wollen. Unsere Kritik war nicht an die zahlreichen Berufssoldaten und Beschäftigte des Heeres gerichtet, die sich nichts zu Schulden haben kommen lassen. Im Gegenteil. Sie verdienen unseren höchsten Respekt und unsere Anerkennung und die FPÖ ist verpflichtet, die Missstände aufzuzeigen, die dem militärischen Personal die Arbeit erschweren, ja geradezu unmöglich machen. Nämlich die Sicherheit der Republik zu gewährleisten", antwortete heute FPÖ-NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner auf die besorgten Reaktionen des Gewerkschaftlichen Betriebsausschusses im Abwehramt.

"Ziel unserer Kritik ist das Verhalten des ehemaligen Leiters des Abwehramts, Hofrat Erich Deutsch. Die Tatsache, dass seine eigene Sicherheitsüberprüfung vom Abwehramt selbst, durch einen ihm weisungsgebundenen Beamten durchgeführt wurde, hat zu massiver Kritik in Teilen des Heeres geführt. Außerdem wird die FPÖ der Frage nachgehen, ob es den Tatsachen entspricht, dass die Ermittlungen im so genannten Spionagefall Hörsching vom BVT dem Abwehramt entzogen wurden, da sich der zuständige Beamte des Abwehramts als unfähig herausgestellt haben soll", so Haimbuchner weiter.

"Die FPÖ wird mit Sicherheit nicht den Weg der Grünen einschlagen und wegen einiger schwarzer Schafe, die leider auf den entscheidenden Posten sitzen, das gesamte Heer verteufeln. Wem die Sicherheit unserer Republik am Herzen liegt, muss an der Aufdeckung und Beseitigung der Missstände interessiert sein", schloss Haimbuchner.

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