Wiener Filmkultur - SP-Woller: "Förderung in den letzten Jahren um knapp 17 Prozent gestiegen"

Wien (SPW-K) - "Die Aussagen der österreichischen Filmschaffenden sind nicht nachvollziehbar", reagierte heute der Kultursprecher der SPÖ-Wien, Gemeinderat Ernst Woller, auf Aussagen des Dachverbands der Österreichischen Filmschaffenden. "Gerade Wien ist im Bereich Film sehr engagiert und investiert jährlich 12,6 Millionen Euro in die Film- und Kinowirtschaft. In den letzten Jahren wurden die Fördermittel um rund 1,8 Millionen Euro oder 17 Prozent erhöht".

"Acht Millionen Euro fließen in den Filmfonds Wien, der damit europaweit der höchst dotierte regionale Filmfonds ist, der von einer Stadt finanziert wird", weiß Woller und verweist auch auf die jüngsten internationalen Filmerfolge, die mit Beteiligung des Filmfonds Wien entstanden sind, etwa Michael Hanekes "Cache" oder Hubert Saupers "Darwins Nightmare". Als besonders effizient habe sich auch das Förderinstrument der Wiener Kinoförderung erwiesen: "Wien zählt damit zu den wenigen europäischen Städten in Europa, die eine Kinoförderung für kleine und mittlere Traditionskinos eingerichtet haben. Mit dieser Unterstützung erfüllen diese Kinos auch eine wichtige kulturpolitische Aufgabe als Spielstätte heimischer Produktionen".

Eine massive Erhöhung in den letzten Jahren konnte das Österreichische Filmmuseum verzeichnen: "Die Stadt Wien hat ihre finanzielle Zuwendung für den Betrieb und den notwendigen Umbau stark angehoben, obwohl das Österreichische Filmmuseum eine Bundeseinrichtung ist", unterstrich Woller. "Ebenso wurden das Gartenbaukino und Metro, heute Filmarchiv, mit dem Einsatz von beträchtlichen finanziellen Mitteln von der Stadt gerettet". Das Gartenbaukino sei ein unentbehrlicher Standort für die Viennale und andere Festivals - wie identities oder das Kinderfilmfestival. Weiters habe die Abschaffung der Vergnügungssteuer verbesserte Rahmenbedingungen insbesondere für die Open-Air-Kinos geschaffen.

"Dazu kommt noch eine Wirtschaftsförderung im Rahmen des Förderprogramms "departure", die insgesamt 310.000 Euro für Filmverwertung, Wissenschaft und Multimediabereiche ausschüttet, sowie 500.000 Euro für die Netzkultur, die ebenfalls den Medien- und Filmstandort Wien stärken und positionieren", schloss Woller. (Schluss)

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