Vorsicht bei Luftmatratzen und aufblasbaren Schwimmtieren

Hamburg (OTS) - Wer im Sommer zum Schwimmen an einen Baggersee fährt, sieht dort einen ganzen Zoo an aufblasbaren Schwimmtieren:
Bunte Krokodile zum Beispiel, Pinguine oder Enten. Doch so putzig die aufblasbaren Tiere auch sind - Eltern sollten ihre Kinder damit erst dann ins Wasser lassen, wenn sie gut schwimmen können. Denn Schwimmtiere und Luftmatratzen können gefährlich werden, warnt Susanne Woelk von der "Aktion DAS SICHERE HAUS":

O-Ton Woelk, . 20 sec
"Es ist ja so, dass die Kinder sich mit Schwimmtieren und Luftmatratzen ganz sicher im Wasser fühlen und auch ganz toll damit rumplanschen. Und auch viele Eltern glauben, dass ihre Kinder mit diesen Schwimmhilfen sicher im Wasser unterwegs sind. Aber das stimmt leider nicht, denn wenn die Kinder zum Beispiel in Panik geraten, ins Wasser fallen und nicht schwimmen können, dann können sie ertrinken, selbst wenn das Wasser nicht tief ist."

Erst wenn Kinder sicher schwimmen können, kann man sie mit Aufblas-Ente und Co. zum Baden schicken. Sie sollten mindestens das Jugendschwimmabzeichen Bronze haben, sagt Klaus Brandenstein vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft:

O-Ton Brandenstein, 21 sec
"Eine einfache Seepferdchen-Prüfung reicht definitiv nicht aus. Dieses Abzeichen bekommen die Kinder schon, wenn sie beispielsweise nur 25 Meter im Schwimmbecken schwimmen können. Beim Freischwimmer dagegen müssen die Kinder aber 200 Meter schwimmen und das Tauchen gehört ebenfalls zur Prüfung und außerdem muss man auch die Baderegeln beherrschen."

Die Qualität der Schwimmtiere ist sehr unterschiedlich. Je hochwertiger die Badetiere sind, desto mehr Sicherheit bieten sie:

O-Ton Brandenstein, 23 sec
"Man sollte keine aufblasbaren billigen Schwimmtiere aus dünnem Plastik kaufen. Sie gehen leicht kaputt und bieten auch kaum Sicherheit. Auch bei Luftmatratzen gibt es Qualitätsunterschiede, auch da sollte man gucken, dass die Luftmatratze beispielsweise beschichtet ist und versenkbare Sicherheitsventile hat. Meist haben diese Luftmatratzen auch das GS-Prüfzeichen."

Auch Versicherungsschutz ist wichtig, so der Versicherungsexperte. Denn Schwimmunfälle sind Freizeitunfälle, bei denen die private Kinderunfallversicherung hilft. Sie mildert den Verlust an Lebensqualität, der von Kindern oft besonders dramatisch erlebt wird. Als Invaliditätsleistung kann eine Kapitalleistung, aber auch eine Rente vereinbart werden. Für die Zeit der Krankenhausbehandlung und Genesung werden je nach Vereinbarung Tagegelder fällig.

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Originaltext: DSH - Aktion Das Sichere Haus

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Dr. Susanne Woelk, Aktion DAS SICHERE HAUS
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