Schwirr ab, Mücke! Wie Sie den Blutsaugern den Appetit verderben

Baierbrunn (OTS) - Mücken können einem den schönsten Sommertag verderben - und die Nacht erst recht! Meist hört man ihr typisches Sirren genau dann, wenn man gerade dabei ist, gemütlich einzuschlafen. In so einem Fall hilft alles nichts: Man muss wieder raus aus den Federn, das Licht anschalten und dem lästigen Insekt mit der Fliegenklatsche den Garaus machen. Der Volksmund sagt, dass Mücken durch "süßes" Blut angelockt werden. Doch das ist ein Märchen, schreibt die "Apotheken Umschau".
Chefredakteur Peter Kanzler:

O-Ton 20 sec.
"Das stimmt natürlich nicht. Süßes Blut gibt es überhaupt nicht und auch Licht zieht die Mücken im Gegensatz zu anderen Insekten kaum an. Mücken orientieren sich vielmehr am Atem der Menschen, am ausgeatmeten Kohlendioxyd, daran erkennen sie, dass der Mensch noch lebt. Kleiner Trost: Nicht jede Mücke sticht übrigens, nur die Weibchen brauchen das Blut zur Produktion ihrer Eier."

Wissenschaftler fanden heraus, dass Mücken nur bestimmte Menschen stechen. Wen sie sich als Opfer auswählen, hängt von der jeweiligen Mückenart ab:

O-Ton 21 sec.
"Mücken entscheiden sich nach dem Geruch der Menschen. Wir riechen zum Beispiel nach Fettsäure, Ammoniak oder auch Milchsäure. Jede Mückenart hat da ihre Vorlieben, und wer zufällig so riecht, hat eben Pech gehabt und wird häufiger gestochen. Es gibt aber auch Menschen, die Gerüche produzieren, die die Mücken eher abhalten. Daraus wollen Forscher Insektenschutzmittel entwickeln, aber das ist leider noch Zukunftsmusik."

Wer ungestochen über den Sommer kommen will, sollte die kleinen Blutsauger auf Abstand halten. Das beginnt bei der Kleidung:

O-Ton 16 sec.
"Tragen Sie zunächst einmal langärmlige Oberteile und lange Hosen aus möglichst hellem Stoff. Die Mücken setzen sich eher auf dunkle Kleidung, das weiß auch nicht jeder. Und wichtig: Vergessen Sie beim Auftragen von Mückenschutz nicht die Übergänge zur Kleidung. Besonders gefährdet sind die Knöchel und auch die Handgelenke."

Duftlampen, Teelichter und Fackeln, die ätherische Öle verdampfen, taugen laut "Apotheken Umschau" nicht zur Mückenabwehr. Mehr Sinn macht es, nach den Brutstätten der Insekten zu fahnden. Wer zum Beispiel eine Fliegengaze über die Regentonne spannt, verhindert damit, dass Mücken dort ihre Eier ablegen.

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Originaltext: Wort und Bild - Apotheken Umschau

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