Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka: David Salzburg gegen zwei Goliaths

Werben um jede IOC-Stimme bis zuletzt - Lopatka: Alle Delegationsmitglieder haben dutzende von Gesprächen geführt

Guatemala City, 4. Juli 2007 (OTS) - "Wenn heute in wenigen
Stunden die 97 stimmberechtigten IOC-Mitglieder über den Austragungsort der XXII. Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2014 abstimmen, entscheiden sie zwischen zwei Konzepten: Jenes von Sotschi und Pyeongchang, wo im Vordergrund ein gigantischer Mitteleinsatz steht, oder das Salzburger Modell, wo der Olympische Gedanke und Olympische Spiele als Fest der Jugend im Vordergrund steht", so Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka wenige Stunden vor der Entscheidung in Guatemala City. Das habe sich in den vergangenen Tagen auch ganz deutlich am Auftritt der drei Delegationen gezeigt. "Alle Österreicher haben gemeinsam bis zuletzt in dutzenden Einzelgesprächen mit den IOC-Delegierten um jede Stimme geworben, damit sich der David Salzburg gegen die beiden Goliaths behaupten kann." ****

Fast drei Jahre habe das Team von Salzburg 2014 auf diesen Tag hingearbeitet, so der Sportstaatssekretär, der "Vorteile für den Charme Salzburgs auf der Zielgeraden" sieht. In den vergangenen beiden Tagen habe ÖOC-Präsident Leo Wallner noch einmal die Bemühungen der 60-Köpfigen Delegation bestehend aus Bundeskanzler und Sportstaatssekretär über Bürgermeister und Bewerbungs-Präsidenten Heinz Schaden bis hin zum International Chairman der Salzburger Bewerbung Abfahrts-Olympiasieger Franz Klammer sowie den Sportstars Toni Sailer, Felix Gottwald und Manuela Riegler dirigiert und viele Gespräche organisiert. "Salzburgs Chance auf die Olympischen Spiele 2014 lebt. Wir sind zuversichtlich, dass die menschliche Komponente stechen wird, Spiele mit Herz gegen Spiele des Geldes." Die Salzburger Bewerbung entspreche am ehesten der olympischen Idee, so Lopatka.

"Wir sehen Olympische Spiele als friedliches Treffen junger Menschen aus aller Welt, als Rahmen für fairen Sport, als Ort und Zeit der Freude am Erfolg." Damit würden Russland oder Südkorea "nicht unbedingt" verbunden. Die ganze Winterwelt, die weltweite Olympia-Familie und alle nationalen Fachverbände würden an diesem Tag nach Guatemala schauen. "Die olympische Bewegung muss heute Farbe bekennen, welchen Weg sie künftig einschlagen wird: Den zu ehrlichen, gut organisierten und in erster Linie für die Sportler ausgerichteten Spielen. Dann ist Salzburg Favorit. Oder den zum reinen Wettstreit auf höchster finanzieller Ebene, wo der einzelne Sportler keine Rolle mehr spielt." Der Sportstaatssekretär ist jedenfalls überzeugt, dass Salzburg das beste Angebot stellen kann. "Egal wie es ausgeht, alles, was wir für Olympia in Salzburg 2014 investiert haben, war gut angelegt. Die weltweite Werbung für Stadt und Land war gut. Dieser Wert bleibt uns auf jeden Fall."

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