Kickl: Arbeitszeitflexibilisierung: SPÖ erfüllt Interessen der Großkonzerne

Mensch nicht auf den Faktor Arbeit reduzieren

Wien (OTS) - "Es war in dieser Thematik von der SPÖ nichts anderes zu erwarten", bemerkte FPÖ-Sozialsprecher, NAbg. Herbert Kickl zur Arbeitszeitflexibilisierung, welche heute im Nationalrat beschlossen wird.

"Viele Versprechen schwächen das Vertrauen", kommentierte er dieses weitere gebrochene Wahlversprechen der SPÖ. Die SPÖ hätte zwar die Wahl gewonnen, aber die Koalitionsverhandlungen verloren. Wie könne es also anders sein, als dass sie in der Arbeitszeitlösung ebenfalls umgefallen sei.

Kickl nannte es eine "unselige Verschiebung", dass innerhalb der SPÖ der Gewerkschaftsflügel degradiert worden wäre und innerhalb der Regierung die SPÖ. Die SPÖ mache sich derzeit zu einem Fürsprecher einer Politik, die sich diametral gegen die Interessen der Arbeitnehmer stelle. Sie diene nicht mehr den österreichischen Arbeitnehmern, sondern erfülle die Interessen der Großkonzerne.

Der Mensch sei keine Arbeitsmaschine, betonte Kickl in Zusammenhang mit dem Gesetz, das heute vorgestellt wird. Es sei eine Kapitulation vor dem Zeitgeist des Neoliberalismus und sicherlich nicht das, was sich die Österreicher erwartet hätten. Die SPÖ hätte zudem auch schon weitere Schritte angekündigt, wies Kickl auf die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten hin. Mit dieser Politik würde der Mensch auf den Faktor Arbeit reduziert, kritisierte der freiheitliche Sozialsprecher resümierend.

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