Rauch-Kallat: Der Bann ist gebrochen

Freude über Durchbruch der „Gläsernen Decke“ an der Universität für Bodenkultur

Wien, 04. Juli 2007 (ÖVP-PK) „Mit der Bestellung der ersten Frau als Rektorin der Universität für Bodenkultur ist der Durchbruch für Frauen erstmals im universitären Bereich gelungen“, zeigt sich die ÖVP-Frauenchefin Maria Rauch-Kallat über die Entscheidung des Senats erfreut. Die frühere Vizerektorin der Donau-Uni Krems und ehemalige Forschungsleiterin der OMV, Univ.-Prof. DI Dr. Ingela Bruner, ist gestern an der Universität für Bodenkultur in Wien zur ersten Rektorin Österreichs gewählt worden. ****

„Die Universität für Bodenkultur ist somit ein großes Vorbild für Frauen und auch für die gesamte Universitätslandschaft in Österreich“, so die Frauensprecherin der ÖVP weiter. Nach der Bestellung von Prof. Dr. Dagmar Hackl zur ersten Rektorin einer Pädagogischen Hochschule im vergangenen Jahr durchbricht auch Ingela Bruner an der Hochschule für Bodenkultur eine seit Jahrzehnten vorherrschende Hürde für Frauen. Und das ist umso bemerkenswerter, als noch vor zwei Jahren die Universität für Bodenkultur und die Universität für Veterinärmedizin keinen eigenen Frauenförderplan hatten „und erst nach meiner Intervention als Frauenministerin auch diese beiden Universitäten der bestehenden Verpflichtung zur Erstellung eines Frauenförderplans nachgekommen sind,“ so die ehemalige Frauenministerin.

„Mit Ingela Bruner wurde auch eine Frau gewählt, die vielen Kolleginnen als Vorbild dienen wird“, meint Rauch-Kallat, denn Ingela Bruner kennt die Rolle als Vorreiterin. Sie war 1979 die erste Maschinenbau Doktorandin an der Technischen Universität Wien, und sie hat bereits Erfahrungen in der Leitung einer Universität. Bruner war drei Jahre lang nach dem Ausscheiden des damaligen Präsidenten geschäftsführende Leiterin der Donau-Uni Krems.

„Es war ein wichtiger Schritt, es gibt allerdings noch viel zu tun“, weist die ÖVP-Frauenchefin und Frauensprecherin der ÖVP Rauch-Kallat auf den geringen Anteil von Professorinnen an den österreichischen Universitäten hin. Der Frauenanteil bei den derzeit Studierenden beträgt zwar bereits rund 55 Prozent, „doch bei 33 Prozent Universitätsassistentinnen und einem Frauenanteil von 14 Prozent bei den Professuren, gibt es noch viel Arbeit für die Frauenpolitik“, so Rauch-Kallat weiter.

„Die Universität wird weiblich“, ist die ÖVP-Frauenchefin überzeugt. „Auf die Kompetenz von Frauen kann und darf auch in der Wissenschaft und Forschung nicht verzichtet werden“, schließt Rauch-Kallat.

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