Hradecsni: Uranfreies Mineralwasser für Säuglinge nötig

Entsprechender Initiativantrag der Grünen heute im Parlament

Wien (OTS) - Heute sollen erstmals Grenzwerte für das Schwermetall Uran in Mineralwasser für Säuglinsnahrung festgelegt werden. Was Uran in diesem Fall gefährlich macht ist nicht seine Strahlung, sondern dass es als giftiges Schwermetall Nieren, aber auch Lunge, Leber und Knochenmark schädigen kann, wenn der Körper zuviel davon aufnimmt. "Aus diesem Grund fordern wir die Einführung eines Grenzwertes. Heute findet die erste Lesung zu diesem wichtigen Initiativantrag, den die Grünen am 3. Mai im Parlament eingebracht haben, statt", so Bettina Hradecsni, KonsumentInnensprecherin der Grünen.
Die Grünen fordern zudem einen deutlichen Hinweis auf Mineralwasserflaschen, dass Mineralwasser, das mehr als 2 Mikrogramm Uran enthält, für Säuglinge und Kinder unter 7 Jahren nicht zum regelmäßigen Verzehr geeignet ist.
"Eltern wollen das Beste für ihr Kind. Deshalb ist es wichtig, dass sie durch eine Kennzeichnung, die den neuesten Erkenntnissen entspricht, die Möglichkeit haben, sich zu informieren, welches Mineralwasser für ihre Kinder geeignet ist. Schließlich erhalten Mineralwasser, die einen zu hohen Mineralstoffgehalt für Babys aufweisen, ja auch nicht die verkaufsfördernde Bezeichnung ´für die Zubereitung von Säuglinsnahrung geeignet´. Daher ist nicht einzusehen, warum dann ausgerechnet Mineralwässer, die einen erhöhten Uran-Gehalt aufweisen, diese Bezeichnung führen dürfen", so Hradecsni.

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