JVP-Kurz: Konvergenz beim Jugendschutz

Wien (OTS) - "In Wien redet die SPÖ vom Jugendschutz und der Notwendigkeit der Bewusstseinsbildung. Aber wenn man sich die Berichte über das Donauinselfest ansieht, merkt man noch nicht viel von dieser Bewusstseinsbildung", erklärte heute der geschäftsführende Landesobamnn der JVP Wien, Sebastian Kurz, im Zusammenhang mit der Debatte zum Jugendschutzgesetz.

Einheitliche Standards für ganz Österreich

Er kritisierte weiters den derzeitigen Wildwuchs unterschiedlicher Jugendschutzbestimmungen und forderte in diesem Zusammenhang eine Vereinheitlichung. "Ob wir dafür ein Bundesgesetz, ein Bundesrahmengesetz oder Ländervereinbarungen benötigen, sollen Experten entscheiden. Aber was das Weggehen oder den Konsum von Alkohol betrifft, müssen von Bregenz bis Eisenstadt die gleichen Bedingungen herrschen", meinte er dazu.

Mehr Informationspolitik

Der SP-Stadtregierung empfahl Kurz von der Ankündigungspolitik abzugehen und stattdessen proaktiv Aufklärungs- und Informationspolitik zu betreiben. "Plakate und Internethomepages, wo einem Politiker entgegenlächeln, können eine seriöse Jugendpolitik nicht ersetzen. Hier kann man sich an Niederösterreich ein Beispiel nehmen. Wie die letzte Novellierung zeigt, wird dort wirklich ernsthaft gearbeitet", so der gf. JVP-Obmann abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Junge ÖVP Wien
www.jvpwien.at
Mag. Markus Benesch, Pressereferent
Tel.: 0664/6375623
presse@jvpwien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW0001