FP-Matiasek: Keine weitere Expansion des Gastro-Anteils am Naschmarkt!

Anrainer müssen bezüglich Öffnungszeiten und Parkraum eingebunden werden!

Wien, 04.07.2007 (fpd) - Angesichts der aktuellen Situation am Wiener Naschmarkt sei zu befürchten, dass sich die Stadt Wien - allen voran das in dem Fall zuständige Marktamt - von expansionsfreudigen Betreibern unter Druck setzen lässt und nach dem Motto "Sie wünschen - wir bewilligen" das Ausufern der Lokalszene zulässt. Die FPÖ-Wien meint in diesem Fall allerdings, dass mit einem guten Drittel der Marktfläche für Gastronomie die Obergrenze bereits erreicht ist, so die Marktsprecherin der Wiener FPÖ, Gemeinderätin LAbg. Veronika Matiasek.

Bei allem Verständnis für die Gastronomie, muss doch der Schwerpunkt auf dem eigentlichen Markt, den Obst-, Gemüse-, Fleisch- und Gewürzläden bestehen bleiben bekräftigt Matiasek und spricht sich für die Einhaltung der Beschränkung von Gastro-Betrieben auf ein Drittel der Fläche aus. Eine Neuordnung der Sperrstunden, so Matiasek, müsse unbedingt unter Einbindung der Anrainer zu beiden Seiten des Marktes diskutiert werden. Es kann nicht sein, dass zuständige Behörden und Politiker sich hier ausschließlich dem Diktat der Betreiber beugen.

Bezüglich der Parkraumsituation ist unbedingt den Bedürfnissen der Anrainer Rechnung zu tragen. Auch die Menschen, die an der Linken und Rechten Wienzeile sowie in den angrenzenden Seitengassen wohnen, haben das Recht, ein Auto zu besitzen und dieses auch im Umfeld ihrer Wohnung abstellen zu können, meint Matiasek. Da klingt es schon zynisch, wenn der zuständige Marktamtsleiter für den 4. bis 7. Bezirk, darüber klagt, dass die Kurzparkplätze von Anrainern benützt werden, statt wie vorgesehen von den Kunden und hier rigorose Maßnahmen dagegen ankündigt, kritisiert Matiasek.

Die FPÖ-Wien fordert daher, dass bei allen Plänen zur Erweiterung oder Änderung des Wiener Naschmarktes die Anrainer zu beiden Seiten entsprechend eingebunden werden, stellt Matiasek abschließend klar. (Schluss) paw

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