Dobnigg lobt Einigung zur 24-Stunden-Pflege

Wien (OTS) - "Mit diesem Gesetz wird nun leistbare und legale
Pflege zu Hause als dritte Säule in der Pflegelandschaft verankert", bemerkte SPÖ-Seniorensprecher Karl Dobnigg am Mittwoch im Nationalrat. Aufgrund "realpolitischer Zwänge" sei es leider momentan nicht möglich, die Valorisierung des Pflegegeldes und die Erhöhung des Anteils für Pflege auf zwei Prozent des BIP vorzunehmen, bedauerte Dobnigg. Jedoch werde "man nicht daran vorbeikommen" in Zukunft mehr Geld für die Pflege in die Hand zu nehmen. ****

Die Finanzierung für eine leistbare und sichere Pflege daheim sei nun gegeben, so Dobbnig. Zur Vermögensgrenze merkte der SPÖ-Abgeordnete an, dass diese nun auf Wunsch der Bundesländer eingeführt wurde. Die SPÖ könne sich jedoch vorstellen, eine höhere oder auch keine Vermögensgrenze zu haben. Dobnigg wies darauf hin, dass bei der derzeitigen Vermögensgrenze ein selbst bewohntes Eigenheim nicht einbezogen werde. Auf diesen Umstand müsse man immer wieder hinweisen, um den Menschen die Ängste zu nehmen.

Der Seniorensprecher wies darauf hin, dass im Pflegebereich noch zahlreiche Maßnahmen folgen müssten wie beispielsweise der Ausbau der teilstationären Pflege. Dobnigg unterstrich, dass die SPÖ Bundesminister Buchinger bei allen Vorhaben unterstützen werde. (Schluss) sw

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