Weinzinger zu Energie AG: Geplanter Börsegang soll politischen Einfluss verringern

Verständnis für Unmut der Mitarbeiter

Wien (OTS) - "Mit dem Börsegang der Energie AG soll unter anderem die politische Einflussnahme verringert werden. Damit wird eine langjährige freiheitliche Forderung nach weniger Staat und vor allem weniger Politik in der Wirtschaft umgesetzt", zeigte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, NAbg. Lutz Weinzinger vollstes Verständnis für den Unmut der Energie AG-Mitarbeiter.

"Der Staat ist kein guter Wirtschafter. Leider werden allzu gerne staatseigene Betriebe für Wahlkampfzwecke missbraucht. Die jahrzehntelange Misswirtschaft der SPÖ-Bundesregierung mit Verlusten in Milliardehöhe hat die Richtigkeit des FPÖ-Standpunktes stets untermauert. Sämtliche Unternehmen, in denen der Einfluss der Politik zurückgedrängt wurde, stehen heute besser da als je zuvor", bekräftigte Weinzinger und nannte als bestes Beispiel dafür die VOEST.

"Die SPÖ versucht eindeutig, die Energie AG für parteipolitische Zwecke zu missbrauchen. Genau jene SPÖ, die durch Misswirtschaft in den letzten Jahren und Jahrzehnten mehrfach unter Beweis gestellt hat, dass sie nicht der Hüter der heimischen Wirtschaft ist. Verstaatlichte Industrie, DDSG, Konsum, BAWAG usw. sind abschreckende Beispiele", so der FPÖ-Landesparteiobmann.

"Selbstverständlich geht es auch um die Erhaltung des Einflusses unserer Bürger auf ihre Vorsorgeeinrichtungen. Doch dieser Einfluss ist im gegebenen Fall ausreichend gewahrt und darf nicht für politische Einflussnahme benutzt werden. Der Weg, die Bürger über die Zukunft der Energie AG zu befragen, ist ganz sicher ein legitimes Mittel, um hier endgültig Klarheit zu schaffen.
Nur dürfen die Bürger nicht falschen Argumenten und Informationen gefüttert werden, das gilt für alle Teile", schloss Weinzinger.

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