Frauenberger: Frischfleisch wird in Wien streng untersucht

Verdorbenheitsrate seit 2005 mehr als halbiert

Wien (OTS) - Die Stadt Wien setzt in Punkto Lebensmittelkontrolle auf strenge Kontrolle, die auch deutliche Wirkung zeigt", so KonsumentInnen Stadträtin Sandra Frauenberger zu der heute von der Arbeiterkammer thematisierten Qualität von Frisch- bzw. Grillfleisch. Die Verdorbenheitsrate bei Frischfleisch hat sich in Wien während der vergangenen beiden Jahren mehr als halbiert. Mussten im Jahr 2005 noch 40 % der gezogenen Frischfleischproben von der Lebensmittelbehörde beanstandet werden, liegt dieser Anteil heuer bei unter 20 %. Im Hinblick auf die Tests der Arbeiterkammer muss klar betont werden, dass sich die Rate an verdorbenen Produkten auf vorselektionierte Proben, also Fleischproben betrifft, die entweder bereits optisch oder betreffend Geruch auffallend sind bzw. unmittelbar vor Ablauf der Haltbarkeitsfrist standen. "Natürlich müssen KonsumentInnen darauf vertrauen können, auch am Ablauftag einwandfreie Ware zu bekommen. Es wäre aber falsch und den KonsumentInnen gegenüber verunsichernd, davon zu sprechen, dass 15 % der Fleischwaren verdorben sind", so Frauenberger.****

Besonders in der warmen Jahreszeit wird ein Schwergewicht auf eine weitest mögliche Kontrolle von Frischfleisch gelegt. Die Einhaltung der Kühlketten und die richtige Lagertemperatur spielen dabei eine wesentliche Rolle. Wobei seitens der Wiener Lebensmitteluntersuchungsanstalt die Aussagen der Arbeiterkammer bestätigt werden, wonach zu hohe Lagertemperatur häufig als Problem erkannt wird. Um die Qualität von Frischfleisch entsprechend der Vorstellungen der KonsumentInnen noch weiter zu verbessern, wären seitens der Fleisch produzierenden Betriebe die Lagerdauer bzw. die Lagerbedingungen zu optimieren. "Die in den letzten Jahren verstärkte Kontrolle von Lebensmitteln generell, entsprechende Vorgaben durch die europäische Rechtssprechung und nicht zuletzt auch das weiter zunehmende Bewusstsein seitens des Handels, qualitativ einwandfreie Produkte anzubieten, haben wesentliche Fortschritte für die Lebensmittelsicherheit gebracht. "Dieser Trend, der wesentlicher Aspekt des KonsumentInnenschutzes in unserer Stadt ist, wird sich sicher weiter verstärken", schließt Frauenberger. (Schluss) koi

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