Mölzer: Flut illegaler Einwanderer bedarf dringender Lösung

EU-Parlamentarier der ITS-Fraktion bemängeln bei Lokalaugenschein auf Lampedusa die europäische Migrationspolitik

Wien (OTS) - Ein Lokalaugenschein, den 23 EU-Mandatare - unter
ihnen der freiheitlichen EU-Abgeordnete Andreas Mölzer, heute im Rahmen einer Klausur der EU-Parlamentsfraktion "Identität/Tradition/Souveränität" auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa durchführten, bringt zum Ausdruck, wie groß der Handlungsbedarf seitens der Europäischen Union in Sachen Migrationspolitik ist. "Die europäische Grenzsicherungsagentur FRONTEX mit Sitz in Warschau ist dazu aufgerufen, das Mittelmeer endlich abzuschotten, bzw. andere Fluchtwege über den Atlantik in Richtung Kanaren ebenfalls dicht zu machen", so Mölzer gegenüber dem freiheitlichen Pressedienst. Und weiter: "Den europäischen Mittelmeerländern ist endlich die nötige Unterstützung zur Sicherung ihrer Grenzen zu gewähren."

"Jährlich kommen zehntausende illegale Flüchtlinge aus Afrika per Schiff auf die Insel - die Zustände in den Auffanglagern sind untragbar, das italienische Personal an der Grenze der Belastbarkeit angelangt", berichtet Mölzer über die erschreckenden, inhumanen Zustände. "Der Schluß aus diesem Problem, welches für den gesamten Mittelmeerraum gilt, kann aber nicht die Verteilung der Illegalen auf Europa sein - nein, es muss präventiv gehandelt werden!"

Neben einer restriktiven Grenzsicherung in Form von Patrouillen-Booten, müsse aber auch daran gedacht werden, entsprechende Maßnahmen bereits an der afrikanischen Mittelmeerküste zu treffen. "Zum einen wären das entsprechende Auffanglager in den nordafrikanischen Staaten, zum anderen aber auch entsprechende Rückführungsmaßnahmen in die afrikanischen Herkunftsländer der illegalen Flüchtlinge", so Mölzer, der seine Forderung wiederholt, dass Rückführungsübereinkommen an Entwicklungshilfe seitens der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten gekoppelt werden sollten. Mölzer: "Das Motto muss lauten: Keine Rückübernahme von Flüchtlingen, kein Geld aus Europa!"

Aber nicht nur solcherlei Maßnahmen seien notwendig: Überhaupt müsse die Entwicklungspolitik der Europäer grundlegend neu geordnet werden. Denn, so der freiheitliche EU-Parlamentarier, würde diese Erfolg zeitigen, hätte man kein Problem mit den Migrationsfluten, die über unseren Kontinent hereinbrechen.

"Die Zeit, um zu handeln, ist längst gekommen - passiert ist bis dato leider Gottes wenig bis gar nichts. Es bleibt die Hoffnung, dass die EU-Vorderen endlich erkennen, dass ohne geeignete Maßnahmen Europa in einer Flut an Menschen aus Afrika unterzugehen droht!"

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