Jugend Innovativ: Ein Wettbewerb für kluge Köpfe

SchülerInnen profitieren für spätere Laufbahn

Wien (OTS) - Jugend Innovativ, der von der austria wirtschaftsservice ausgerichtete Schulwettbewerb für innovative Ideen, feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. So vielseitig wie die eingereichten Projekte zeigten sich auch die SiegerInnen und deren Motivationsgründe, am renommierten Wettbewerb teilzunehmen.

Zum 20. Mal in Folge wurden Anfang Juni dieses Jahres die SiegerInnen des Schulwettbewerbes Jugend Innovativ gekürt. Jugend Innovativ stellt, wie sich bereits wiederholt gezeigt hat, einen aussichtsreichen Start in die berufliche Laufbahn dar. Neben Teamarbeit und praktischen Erfahrung im Projektmanagement profitieren die TeilnehmerInnen auch durch die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft.

SHL: Börsenotierter Erfolg

Einer der ersten Sieger bei Jugend Innovativ, Johannes Hofer, zeigt, dass der Wettbewerb berufliche Chancen bietet. Im Jahr 1988/89 entwickelte Hofer einen Kombinationsanhänger, der sowohl auf LKWs als auch auf der Schiene verwendet werden kann. Als selbständiger Unternehmensberater betreute Hofer später die Firma Teak Holz International, ein auf Teak Holz Gewinnung in Costa Rica spezialisiertes Unternehmen. Immer intensivere Beratung und wachsende Begeisterung ließen Hofer schließlich in das Unternehmen einsteigen, wo er mittlerweile als Vorstandsvorsitzender verantwortlich zeichnet. Seit März 2007 ist Teak Holz International mit der 1. Teak Aktie weltweit an der Wiener Börse notiert. Die ökologischen Ideen, die Hofer bereits während Jugend Innovativ hatte, sind nun also Realität geworden und lassen die diesjährigen FinalistInnen hoffen.

"Wir sehen unser Engagement im Schulwettbewerb "Jugend Innovativ", den wir im Auftrag des BMUKK und des BMWA durchführen, als zukunftsweisende Chance, um die SchülerInnen von heute bestmöglich auf das Berufsleben vorzubereiten und vor allem Mut zu machen, ihre eigenen Ideen in die wirtschaftliche bzw. wissenschaftliche Praxis umzusetzen", so Peter Takacs, Geschäftsführer der austria wirtschaftsservice.

SHL: Friseur goes Franchising

In der Kategorie Business gewann das Projekt "Friseur HAPP Team OEG:
A new strategic orientation". Die Tiroler wählten einen Friseurbetrieb im Bekanntenkreis und setzen sich zum Ziel, daraus ein konkurrenzfähiges und international wettbewerbsfähiges Unternehmen zu machen. Nach intensiver Marktforschung wurde ein detailliertes Franchise-Konzept erarbeitet, das die Jury letztendlich überzeugte. Josef Mayerhofer, Gruppensprecher, über die Entscheidung zur Einreichung: "Wir haben so viel Arbeit in das Projekt gesteckt, dass wir es nicht als Schulprojekt verstauben lassen wollten. Interessant war der Einblick in die Arbeitsweise und Organisation anderer Schulen, die uns Jugend Innovativ ermöglicht hat."

SHL: Innovatives Design am Start

In der Kategorie Design hängte das Projekt "Seriell - Individuell" die MitstreiterInnen ab. Das Projektteam aus Wien gestaltete sieben unterschiedliche Entwürfe für pflanzentaugliche Schalen, die sich individuell anordnen lassen. Die Gruppensprecherin, Kerstin Krischanitz, zur Idee, bei Jugend Innovativ ihr Können unter Beweis zu stellen: "Wir wurden von unseren LehrerInnen zur Teilnahme ermutigt. Von der Arbeit in der Gruppe konnten wir alle profitieren und relevante Fähigkeiten für den späteren Job erwerben. Mich persönlich hat Jugend Innovativ in meinem Berufswunsch nur bekräftigt, ich werde beim Design bleiben."

SHL: Obstaufsammeln war gestern

In der Kategorie Engineering gewann das Projekt "Pick´n´Store" aus Niederösterreich mit einer Obstaufsammelmaschine, die dem mühsamen händischen Aufsammeln ein Ende macht. Mittels Hydraulikmotoren, -pumpe und Zylinder wird die innovative Maschine angetrieben. Ein Rotor befördert das Obst zur Schnecke, wo Reinigung und Weitertransport in den Bunker erfolgen. Stefan Stockinger, Gruppensprecher, über die Idee: "Ich komme selbst von einem kleinen Bauernhof, wo sich das Aufklauben als mühsam gestaltet. Ein Lehrer hat uns auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht. Der direkte Kontakt zur Wirtschaft war super, wir bekamen Empfehlungen für die Reformwerke, dort werde ich auch eine Bewerbung hinschicken."

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Austria Wirtschaftsservice
DI Dr. Mathias Drexler
Tel.: (01) 501 75/566
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