Vilimsky: Parlament finanziert gescheiterten BZÖ-Klubdirektor

Unverzügliche Stellungnahme Prammers gegenüber der Öffentlichkeit gefordert

Wien (OTS) - Von einem unfassbaren Skandal berichtete heute FPÖ-Generalsekretär Nabg. Harald Vilimsky. Denn in der gestrigen Präsidiale wurde gegen die Stimme der FPÖ beschlossen, dass jene Geldsumme, um die der gefeuerte orange Klubdirektor Barnet durch seinen Hinauswurf und den Wechsel ins Landesverteidigungsministerium umfalle, vom Parlament übernommen werde. Das BZÖ müsse nur 25 Prozent davon tragen.

Es sei eine gigantische Frechheit, dass der Steuerzahler nun die Zeche für die Animositäten im Orangenverein zahlen müsse, zeigte sich Vilimsky empört. Wenn Peter Westenthaler mit seinem Klubdirektor nicht auskomme, sei das eine interne Angelegenheit des Orangenhaufens. Es sei sicher nicht Aufgabe des Parlaments, einerseits dem auf allen Ebenen gescheiterten Barnet seinen Müßiggang mit Geldzuwendungen zu versüßen und andererseits die Streitereien im BZÖ zu finanzieren. Im Übrigen stelle sich die Frage, womit es zu rechtfertigen sei, dass ein Nichtakademiker wie Barnet, der seine gehaltsmäßige "Sponsion" über Ministerratsbeschluss erreicht habe, derartig hohe Summen verdiene und auf einem Akademikerposten sitze, der dadurch für einen echten Akademiker blockiert sei.

Vilimsky forderte eine unverzügliche Stellungnahme der Nationalratspräsidentin gegenüber der Öffentlichkeit zu dieser sumpfigen Vorgangsweise. Es sei wahrhaft ungehörig, das Geld der Steuerzahler so zu missbrauchen.

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