ÖH entsetzt über Fehlerquoten bei der Studienbeihilfenberechnung

Studierende dürfen nicht durch Berechnungsfehler benachteiligt werden

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft ist nach wie vor entsetzt über die enorm hohe Fehlerquote bei der Auszahlung der Studienbeihilfe. In den untersuchten Wintersemestern 2002/03 und 2004/05 kam es jeweils zu Fehlbeträgen in der Summe von 1,3 Millionen Euro. Beim Großteil der betroffenen Studierenden handelt es sich um Minderzahlungen. Sie sind damit um ihnen zustehendes Geld gebracht worden.

Daher fordert die ÖH:
· Die Fehlerquellen in der Bearbeitung müssen umgehend von der Studienbeihilfenbehörde behoben werden.
· Studierende müssen die Möglichkeit bekommen ihre bearbeiteten Anträge erneut und unbürokratisch durch die Stipendienstellen überprüfen zu lassen.
· Werden Minderauszahlungen festgestellt, müssen diese für den Zeitraum der letzten drei Jahre nachbezahlt werden.
· Gegenüber Studierenden, die von Mehrauszahlungen betroffen waren, dürfen keine Rückzahlungsforderungen erhoben werden, da sie das Geld in gutem Glauben empfangen und verbraucht haben.

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Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Olivia Weiss, Pressesprecherin
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 211
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