Klubobmann Steinkellner: Börsegang der Energie AG beste Lösung für Oberösterreich

Vorteile für Kunden und Unternehmen - Bevölkerung mit Sachargumenten überzeugen - Panikmache der SPÖ völlig unangebracht

Linz, 28.06.2007 (OTS) - "Die Argumentation der SPÖ zum Börsegang der Energie AG wird immer lächerlicher", stellt heute der FPÖ-Klubobmann im Oö. Landtag, Mag. Günther Steinkellner, fest. "Jeden Tag wird ohne sachliche Begründung ein neuer Teufel an die Wand gemalt! Damit wird dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern wahrlich kein guter Dienst erwiesen, und die Stromkunden werden dieses Vorgehen noch teuer über den Strompreis zu spüren bekommen!"

Entgegen der Stellungnahme aller Experten sowie der Feststellung zahlreicher Gutachten laufe die SPÖ-Propaganda-Maschine auf Hochtouren, um vor allem mit dem sensiblen Thema Trinkwasser die Bevölkerung zu verunsichern. Für Steinkellner ein höchst durchsichtiges Manöver: "Der SPÖ geht es nicht um die Energie AG. Sie will ihr Dogma vom Erhalt der Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand mit aller Gewalt aufrecht erhalten. Dazu ist ihr offensichtlich jedes Mittel recht!"

Klubobmann Steinkellner hält neuerlich fest, dass es einer FPÖ-Initiative zu verdanken ist, dass die Wasserrechte felsenfest abgesichert werden können. "51 % des Unternehmens beim Land, 100 % der Wasserrechte in öffentlicher Hand inklusive verfassungsrechtlicher Absicherung: Wer behauptet, unser Wasser ist trotzdem noch in Gefahr, ist nicht informiert oder informiert bewusst falsch!"

Die FPÖ Oberösterreich habe sich aus gutem Grund immer für die Privatisierung der staatseigenen Betriebe - so auch der Energie AG -ausgesprochen. Ein staatlicher Einfluss auf privatwirtschaftlich zu führende Unternehmen über das notwendige Maß hinaus sei noch nie gut gegangen.
Auch die öffentlich ausgetragenen Streitigkeiten von Mitgliedern des Aufsichtsrates würden dem Unternehmen schaden. "Den Zusatzantrag auf Entpolitisierung des Aufsichtsrates werden wir daher auf jeden Fall am Donnerstag wieder einbringen", wiederholt der Klubobmann die FPÖ-Initiative aus dem Finanzausschuss.

"Börsennotierte Unternehmen, wie Verbund oder EVN, haben bereits einen günstigeren Strompreis. Durch den zunehmenden Wettbewerb wird sich das Angebot der Energie AG auch auf das Preisniveau der billigeren Anbieter einpendeln.
Durch das dem Unternehmen zufließende Kapital kann die Energie AG außerdem in ihre Unabhängigkeit investieren. Atomstromimporte - wie im kalten Winter vor zwei Jahren - werden so zurückgedrängt. Die Energieautarkie steigt", zählt Steinkellner weitere Argumente für den Börsegang auf.

"Nach 20 Jahren und zahlreichen Anträgen haben wir ÖVP und Grüne endlich überzeugt, dass die Privatisierung der Energie AG der richtige Weg ist. Durch den teilweisen Börsegang wird das Unternehmen wettbewerbsfähiger. Davon wird die Energie AG profitieren und sich auf dem europäischen Energiemarkt behaupten können. Vor allem aber wird der Börsegang den Oberösterreichern durch einen niedrigeren Strompreis zugute kommen", schließt Klubobmann Steinkellner. (Schluss) ck

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