Kuntzl appelliert an Kdolsky: Mehr Reformfreude für mehr Wahlmöglichkeit beim Kindergeld

Wien (SK) - SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl appellierte am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst an Ministerin Kdolsky, "mehr Reformfreude im Sinne von mehr Wahlmöglichkeiten für junge Eltern" zu zeigen. Die Kritik am Gesetzesentwurf zum Kindergeld, die heute von Arbeiterkammer (AK) und Wirtschaftskammer (WKÖ) in einer Aussendung geäußert wurde, zeige deutlich, dass "es einen breiten Konsens in der Gesellschaft gibt, dass noch mehr, über den aktuellen Begutachtungsentwurf hinaus gehend, passieren muss", erklärte Kuntzl.****

Die von der AK geforderte Schaffung einer Möglichkeit für Eltern, sich bei der Zuverdienstgrenze zwischen einer Geld- oder einer Arbeitszeitgrenze von 24 Stunden wöchentlich zu entscheiden sowie eine Option auf 20+4 Monate zeige, dass es "immer noch großen Handlungsbedarf beim Kindergeld" gebe, so die SPÖ-Familiensprecherin. Eine weitere Flexibilisierung sei jedenfalls nötig, so Kuntzl mit Verweis auf ihre am letzten Montag in einer Pressekonferenz präsentierten sieben Punkte für eine Korrektur des Gesetzesentwurfes zum Kindergeld. So plädiere sie etwa für einen 18-monatigen Anspruch für Alleinerziehende sowie für eine flexible Übergangslösung zum Stichtag, machte Kuntzl abschließend klar. (Schluss) ar

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