Kriminalität Wien-Umgebung: Mehr Anzeigen, aber weit weniger "Schweres"

Schöls: "Bund setzt richtige 'NÖ-Linie' in Sicherheitspolitik fort"

Niederösterreich (OTS) - Ein deutlicher Rückgang schwerer Delikte wie Einbruchsdiebstähle, Raubüberfälle und PKW-Diebstähle einerseits, aber eine durch "kleine" Delikte verursachte Zunahme der Gesamtzahl an Anzeigen andererseits kennzeichnen den Vergleich der Kriminalstatistik im Bezirk Wien-Umgebung in den Monaten Jänner bis Mai 2006 und 2007. Bundesrat Alfred Schöls, als Mauerbacher in diesem Bezirk wohnhaft, sieht in dieser "insgesamt positiven Bilanz" eine "deutliche Bestätigung der Richtigkeit der von den Ministern Strasser und Prokop in Kooperation mit Landeshauptmann Pröll eingeschlagenen 'NÖ-Linie' in der Sicherheitspolitik des Bundes".

Schöls konstatierte dazu mit Befriedigung, dass auch Innenminister Platter im Interesse der Sicherheit in Übereinstimmung mit dem Landeshauptmann eine gemeinsame Linie in der Sicherheitspolitik verfolge.

Konkret sieht der Vergleich der Kriminalstatistik Wien-Umgebung für Jänner bis Mai 2006/2007 (Angaben der NÖ Sicherheitsdirektion) wie folgt aus: Bei den Einbruchsdiebstählen gab es einen spürbaren Rückgang um 10,1 %, im Detail v.a. bei jenen in Wohnungen (- 50,8 %), in Zweitwohnsitze (- 21,7 %), Werkstätten (- 47,8 %), Tankstellen (-71,4 %) und PKW (-36,7 %), gestiegen sind lediglich jene in Einfamilienhäuser (+ 46,8 %). Zurückgegangen sind Ladendiebstähle (-24,4 %) und PKW-Diebstähle (- 16,3 %) sowie Raubüberfälle (- 75 %).

Bei den Betrugsfällen gab es zwar insgesamt einen leichten Anstieg um 7,8 %, jedoch starke Rückgänge bei den schweren Delikten: schwerer Betrug (- 55,6 %), gewerbsmäßiger Betrug (- 66,7 %), strafbare Handlungen gegen Leib und Leben (- 11,2 %) bzw. gegen den Geldverkehr (- 14 %).

Angestiegen hingegen ist die Zahl der insgesamt angezeigten Fälle um 17,7 % (+ 381), was vor allem auf die Zunahme von Diebstählen (+ 77 %) und Sachbeschädigung (+ 52,9 %) zurückzuführen ist. Im Detail stiegen hier bei den Diebstählen jene von Mobiltelefonen (+ 81,6 %) und Fahrrädern (+ 54,1 %), bei der Sachbeschädigung jene durch Vandalismus (+ 96,7 %).

Insbesondere bei den letztgenannten Diebstählen ist die höhere Zahl der Anzeigen auch darauf zurückzuführen, dass bei Versicherungen eine Anzeige die Voraussetzung für den Ersatz des Gerätes ist. (schluss)

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