Unverschämter geht es nicht: Hypo-Millionen für FC Haider

SPK-LGF Passegger fordert die Offenlegung aller Spielerverträge sowie des Vertrages mit Walter Schachner

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Fußballskandal in Kärnten nimmt immer größere Ausmaße an: Während vor kurzem noch von Steuergeld in der Höhe von eineinhalb Millionen Euro für den FC Haider die Rede war, erhöht sich dieser Betrag jetzt auf insgesamt fünf Millionen Euro, die der "orangen Retortentruppe" seitens der Hypo Group Alpe Adria -zu rund einem Fünftel noch immer Eigentum der Kärntner Steuerzahler -im Auftrag Haiders zugeschanzt wurden.

Nach den Millionenverlusten und den dubiosen Vorgängen rund um den Verkauf der Hypo, der die Kärntner Steuerzahler hunderte Millionen Euro gekostet hat, sei dies das nächste Glied in einer Kette aus Freunderlwirtschaft und schamloser Packelei auf Kosten der Kärntner Steuerzahler, so der Landesgeschäftsführer der SPÖ Kärnten, Gerald Passegger.

Unter der Führung der "international anerkannten Fußballexperten" Mario Canori, Claudia Haider und Franz Koloini, sei der SK Austria nichts anderes als eine verlängerte Ersatzbank des BZÖ, und die Kärntner zahlten dafür die Partei- beziehungsweise Partiesteuer: "Der einzige Unparteiische beim SK Austria ist der Schiedsrichter", wiederholte der SPK-LGF.

Passegger forderte noch einmal die Offenlegung aller Spielerverträge sowie des Vertrages mit Walter Schachner: "Die Kärntner haben das Recht, zu wissen, wer, wieviel von ihrem Steuergeld fürs Fußballspielen und Bankerlsitzen kassiert."

Als eine "Sauerei" empfindet Passegger, dass sich Haider einmal mehr "so aufführt, als gehöre Kärnten ihm". (Schluss)

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