Neugebauer zu Schmied: Langsame Rückbesinnung auf Koalitionsübereinkommen ist positiv

Unterrichtsministerin darf unsere Schülerinnen und Schüler nicht zu Pendlern über 60 km machen

Wien, 30. Juni 2007 (ÖVP-PK) Als „positiv“ bewertet ÖVP-Bildungssprecher Fritz Neugebauer die langsame Rückbesinnung von Unterrichtsministerin Schmied auf das Koalitionsabkommen. „Wir haben darin einen realistischen und vernünftigen Weg zur Weiterentwicklung des Bildungssystems vereinbart. Nicht vorgesehen ist die Verwirklichung von linksideologischen Träumereien“, so Neugebauer. Eine „Warnung“ spricht Neugebauer hinsichtlich der Modellversuche zur Gesamtschule aus. „Wir brauchen für derartige Schulversuche unbedingt die Zustimmung der Erziehungsberechtigten sowie der Lehrerinnen und Lehrer“, fordert der ÖVP-Bildungssprecher. ****

Schmied darf unsere Schülerinnen und Schüler nicht zu Pendlern über 60 km machen, verweist Neugebauer auf den Modellversuch Köflach, bei dem Schüler auf AHS-Schulformen in Graz, Knittelfeld und Judenburg ausweichen müssten. Außerdem, so Neugebauer, gebe es bereits viel Material zu Gesamtschulversuchen. „Es würde genügen, sich mit den vorhandenen Ergebnissen seriös auseinanderzusetzen.“ Neugebauer begrüßt aber, dass Ministerin Schmied eine positive Trendumkehr hin zur Koalitionsvereinbarung vornimmt. Als Beispiel führt Neugebauer die Abkehr von der Zwangsverpflichtung bzgl. des Vorschuljahres an.

Betreffend der Klassenschülerhöchstzahl 25 mein Neugebauer: „Es muss unser Ziel sein, diese Zahl als absolute Grenze zu erreichen. Wir legen Wert darauf, das gesetzlich zu verankern und auch die ersten Klassen der AHS und der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen mit einzubeziehen“, so der ÖVP-Bildungssprecher. Abschließend sagt Neugebauer: „Kleine Klassen und Gruppen sind die beste Schulreform und haben absoluten Vorrang vor schulorganisatorischen Langzeitdebatten.“

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