Dipl.-Kfm. Armin Wiersma neuer Vorstand der Kelag

Klagenfurt (OTS) - Der Aufsichtsrat der Kelag hat heute Dipl.-Kfm. Armin Wiersma zum neuen Vorstand bestellt, er übernimmt das kaufmännische Ressort. Gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Hermann Egger wird Armin Wiersma ab 1. Juli 2007 die Kelag leiten.

Armin Wiersma, Jahrgang 1964, war zuletzt Geschäftsführer der MITGAS, einem Erdgasversorgungsunternehmen in Deutschland, zuständig für das Ressort Ressort Finanzen und Technik. "Aus seinen bisherigen Tätigkeiten verfügt Armin Wiersma über umfassende Erfahrungen im Energiegeschäft," erklärt Dr. Günther Pöschl, Vorsitzender des Aufsichtsrates. "Gemeinsam mit Hermann Egger wird Armin Wiersma die von den Eigentümern der Kelag definierten Wachstumsziele umsetzen und das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führen."

Armin Wiersma folgt in dieser Funktion Dipl.-Kfm. Hans-Joachim Jung nach, der in den Ruhestand tritt. "Hans-Joachim Jung hat in den sechs Jahren seiner Tätigkeit als Vorstand der Kelag maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens im freien Markt beigetragen," betont Pöschl. "Die Kelag hat in dieser Zeit in den Bereichen Strom und Erdgas Marktanteile gewonnen, den Wärmebereich massiv ausgebaut und die Investitionstätigkeit verstärkt."

Kelag-Geschäftsergebnis 2006

Im Anschluss an die Sitzung des Aufsichtsrates fand die diesjährige Ordentliche Hauptversammlung der Kelag statt. Sie beschäftigte sich unter anderem mit dem wirtschaftlichen Ergebnis der Kelag für das Jahr 2006.

Trotz starkem Wettbewerbsdrucks konnte die Kelag im Geschäftsjahr 2006 ihre Marktposition weiter kräftig ausbauen. Der Stromabsatz wuchs um 27 % auf knapp 10,8 Milliarden Kilowattstunden, der Erdgasabsatz stieg um 7 % auf gut 2 Milliarden Kilowattstunden. Der Wärmeabsatz sank witterungsbedingt um 1 % auf 0,8 Milliarden Kilowattstunden.

Im Geschäftsfeld Strom gelang es der Kelag, deutlich stärker zu wachsen als der Gesamtmarkt. Besonders erfolgreich war die Kelag im Segment Geschäftskunden außerhalb Kärntens.

Der Umsatz des Kelag-Konzerns wuchs um 28 % auf 746 Millionen Euro. Allerdings belasteten das extrem niedrige Wasserdargebot von nur 86 % und die dadurch notwendigen zusätzlichen Stromzukäufe das betriebswirtschaftliche Ergebnis. Trotzdem gelang es dem Unternehmen, ein Konzernergebnis von 38 Millionen Euro zu erwirtschaften (2006: 39 Millionen Euro). Das ermöglicht eine Dividende von 25 Millionen Euro.

Investitionsoffensive

Im Geschäftsjahr 2006 investierte die Kelag rund 48 Millionen Euro in Sachanlagen (2005: 35 Millionen Euro). Schwerpunkte bei den Investitionen waren der Bau des Pumpspeicherkraftwerkes Feldsee sowie Ausbauten der Energienetze, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Energieversorgung auch in Zukunft gewährleisten zu können. Im Jahr 2007 wird diese Strategie fortgesetzt, erklärt Kelag-Vorstand Hermann Egger. "Heuer wenden wir rund 100 Millionen Euro für Investitionen und Instandhaltungen auf. In den nächsten Jahren werden wir diese Strategie weiter verfolgen, entsprechend den zuletzt veröffentlichten Vorgaben unserer Eigentümer. Schwerpunkte werden der Ausbau der Wasserkraft in Kärnten sein sowie gemeinsam mit RWE Investitionen in die Nutzung von erneuerbarer Energie im benachbarten Ausland und in Südosteuropa."

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Der Personalstand des Kelag-Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2006 leicht auf 1.319 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (2005: 1.310).

Mit freundlichen Grüßen

KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft Unternehmenskommunikation

Josef Stocker

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