- 28.06.2007, 13:49:45
- /
- OTS0272 OTW0272
Kranzl: BMVIT vergibt 52,7 Mio. Euro an Förderungen
Ausschreibung der Programme startet mit 29. Juni 2007
Wien (OTS) - Gemeinsam mit FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner
präsentierte Forschungs-Staatssekretärin Christa Kranzl heute bei
einer gemeinsamen Pressekonferenz die erste Phase der neuen
Forschungsprogramme des BMVIT. "Die Ausschreibung dieser Programme
ist mit ein wichtiger Schritt, um die ehrgeizigen Ziele der
Bundesregierung für den Forschungsbereich umzusetzen. Weitere werden
folgen. Es freut mich daher, dass das BMVIT eine Summe von 52,7 Mio.
Euro für die neu ausgeschriebenen Programme ausschütten kann",
erklärte Kranzl. Forschung, Entwicklung und Technologie komme eine
Schlüsselrolle zu, wenn Österreich im globalen Wettbewerb bestehen
will. "Die Richtung stimmt. Die Forschungsquote liegt derzeit bei
2,54 Prozent - eine Steigerung um 8,1 % gegenüber 2006. Insgesamt
werden die Ausgaben für F&E heuer bei 6,83 Mrd. Euro liegen." Damit
sei Österreich eines der wenigen Länder innerhalb der EU, für die die
Erreichung des Barcelona-Ziels der 3% Forschungsquote im Jahr 2010
realistisch erscheint. Zudem sei es besonders erfreulich, dass die
thematischen Schwerpunkte eng an das 7. Rahmenprogramm der EU
angelehnt seien. "Immerhin warten hier 50,5 Mrd. Euro darauf abgeholt
zu werden. Unser gemeinsames Ziel ist es, für einen frischen Wind zu
sorgen und auch frisches Geld für die heimische Forschungslandschaft
bereit zu stellen", erklärte die zuständige Staatssekretärin.
Auch FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner zeigte sich über den Start der
Ausschreibung erfreut. "Mit diesen thematischen Programmen kann die
FFG Unternehmen in Schlüsselbereichen der Wirtschaft unterstützen und
stärken. Ausschlaggebend dabei sind eine rasche Antragsabwicklung und
Förderzusage, damit Innovationen zu Gunsten der Gesellschaft in
Wettbewerbsvorteile umgesetzt werden können", so Pseiner. Die
Ausschreibung der Programme startet mit 29. Juni 2007.
Erklärtes Ziel der thematischen Programme sei die Setzung
strategischer Schwerpunkte in Österreichs Forschung, die Stärkung der
Kooperation Wissenschaft - Wirtschaft und die Verbesserung der
Chancen österreichischer Einreicher im 7. EU-Rahmenprogramm.
Die Setzung thematischer Schwerpunkte dieser Ausschreibung wird mit
Ausnahme von Biotechnologie fast ausschließlich vom BMVIT
wahrgenommen. Verkehrstechnologie, Energie, Nanotechnologie,
Informationstechnologie, Weltraum und Nachhaltigkeit bilden dabei das
thematische Grundgerüst der Förderprogramme.
Die einzelnen Programme im Detail:
- FIT-IT - Forschung, Innovation, Technologie -
Informationstechnologie: Impulsprogramm des BMVIT: fördert seit 2002
im Rahmen kooperativer Forschung anspruchsvolle Innovation und
Technologieentwicklung auf dem Gebiet der Informationstechnologien.
Im neuen Call werden 9 Mio. Euro ausgeschrieben
- TAKE OFF - Das österreichische
Luftfahrtprogramm:
Programm zur Sicherung und zum Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der
österreichischen Luftfahrtindustrie und -forschung sowie zur
Unterstützung eines effizienten, sicheren, klimaschutz- und
komfortorientierten Lufttransportsystems.
Im neuen Call werden 7 Mio. Euro ausgeschrieben.
- IV2Splus - Intelligente Verkehrssysteme und Service plus:
Programm zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich
Mobilitäts- und Verkehrstechnologien. Ziel des Strategieprogramms ist
die Unterstützung eines effizienten, sicheren, umwelt- und
sozialverträglichen Verkehrssystems sowie Sicherung und Ausbau der
Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Verkehrssektors. Aktuell
werden 10 Mio. Euro ausgeschrieben.
- Österreichische NANO Initiative:
Programm zur Stärkung und Vernetzung der österreichischen
NANO-Akteure in
Wissenschaft und Unternehmen. Die neue Ausschreibung erfolgt mit 10
Mio. Euro.
- ASAP - Österreichisches Weltraumprogramm
Das Förderprogramm unterstützt die österreichische
Raumfahrt-Hochtechnologie bei der Erreichung internationaler
Spitzenleistungen in der gesamten Bandbreite der Raumfahrt. In der
aktuellen Ausschreibung werden 6,7 Mio. Euro ausgeschrieben.
- Energie der Zukunft:
Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche
Angelegenheiten (BMwA) fördert im Rahmen des Programms ENERGIE DER
ZUKUNFT Forschung und Entwicklung im Energiebereich, um den
Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken, die F&E Qualität zu
verbessern, den Aufbau eines nachhaltigen Energiesystems zu
unterstützen, sowie eine Reduktion der Treibhausgase zu erwirken. Das
Programm wird in Kürze gemeinsam mit dem BMwA noch ausführlich
präsentiert werden. 2007 wird es von BMVIT und BMwA mit je 10 Mio.
Euro unterstützt.
Rückfragehinweis:
BMVIT - Staatssekretärin Christa Kranzl
Pressesprecher Alexander Lutz
Tel.: (01)711 62 65-8805 oder (0664) 5329354
mailto:alexander.lutz@bmvit.gv.at
www.bmvit.gv.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | STF






