Klubobmann Steinkellner: Unfallhäufungsstellen gezielt beseitigen

Umfassende Schriftliche Anfrage an den Verkehrsreferenten soll zeigen, ob die getroffenen Maßnahmen tatsächlich helfen, Verkehrsunfälle zu vermeiden

Linz, 28.06.2007 (OTS) - Im Bundesländervergleich weist die Unfallstatistik 2006 des Kuratoriums für Verkehrssicherheit für Oberösterreich die höchste Zahl an Unfällen und Verletzten auf, bei den Getöteten liegt Oberösterreich auf Platz 2.

"Das ist ein Spitzenplatz, auf den wir nicht stolz zu sein brauchen. Da sind rasche Maßnahmen notwendig. Die Unfallhäufungsstellen sind gezielt zu beseitigen. Da lassen wir Freiheitliche nicht locker, auch wenn vor Jahresfrist ein entsprechender Antrag im Landtagsausschuss abgelehnt wurde", sagt FPÖ-Klubobmann Günther Steinkellner.

In der vom Land Oberösterreich für das Jahr 2005 herausgegebenen Unfallstatistik sind jene Unfallhäufungsstellen aufgeführt, die in den vergangenen drei Jahren eine besonders hohe Zahl von Personenschäden aufgewiesen haben.

FPÖ-Klubobmann Steinkellner stellte nun an den Verkehrsreferenten des Landes, LHStv. Dipl.-Ing. Haider, eine umfassende schriftliche Anfrage, um zu klären, welche Veranlassungen getroffen wurden, um das Unfallrisiko an diesen Unfallhäufungspunkten und insgesamt zu vermindern.

"Solche Unfallhäufungspunkte haben leider oft auch Ursachen in der Planung der Verkehrswege. Mich interessiert, welche Folgerungen aus der Unfallstatistik für die Planung und den Bau von Straßen gezogen werden. Es muss auch geklärt werden, wieso es für jene Stellen, an denen häufig Personen zu Schaden kamen, nur einen 3-Jahres-Vergleich gibt. Daraus kann man nicht ersehen, ob eventuell getroffene Umbaumaßnahmen von Kreuzungen oder geänderte Verkehrsführungen tatsächlich eine Verbesserung bewirkt haben", betont der freiheitliche Klubobmann. (Schluss) ck

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