Parkraumbewirtschaftung - SP-Hora: "Parkgebühren sind in Wien noch immer billiger als in vielen anderen Städten"

Im September erste Tarifanpassung nach 22 Jahren und Vereinheitlichung der Gültigkeitsdauer

Wien (SPW-K) - "Nach 22 Jahren ist eine Tarifanpassung bei den Parkgebühren notwendig. Das lässt sich auch im Vergleich mit den Kurzparktarifen der Garagen ablesen", erklärt der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, SPÖ-Gemeinderat Karlheinz Hora in der Gemeinderatsdebatte zur Anpassung der Parkometerabgabe. So koste eine Stunde Kurzparken im ersten Bezirk durchschnittlich vier Euro, in den anderen Bezirken drei Euro - ein Parkschein dagegen derzeit 80 Cent, in Zukunft 1,20 Euro, ergänzt Hora

"Die Parkscheine wurden durch die Euro-Einführung überdies billiger - und zwar um fast 9 Prozent", sagt Hora. Im Vergleich zu anderen europäischen Städten, aber auch innerösterreichisch habe Wien immer noch die günstigsten Parktarife. So koste in Tirol eine Stunde Parken schon seit Jahren 1,33 Euro, noch weit mehr zahle man in den Städten München, Amsterdam und Berlin.

"Die einheitliche Ausweitung der Parkzonen bis 22 Uhr bringt jenen Bewohnerinnen und Bewohnern Vorteile, die länger arbeiten müssen und daher später einen Parkplatz suchen", sagt der SPÖ-Gemeinderat. Auch die schon seit langem überfällige einheitliche Zeitbegrenzung - eine Parkdauer von 2 Stunden im Zeitraum von 9 bis 22 Uhr - sei immer wieder eine Forderung der AutofahrerInnen gewesen.

Die Kritik der ÖVP weist Hora zurück, Veranstalter und Gastronomen würden Gäste verlieren: "Vor mehr als zehn Jahren wurde die Kombination Eintrittsticket - Fahrschein für die Wiener Linien eingeführt. Dieses Service wird von den Veranstaltern gerne angenommen. Besucher können also mit den Öffis anreisen. Zahlreiche Veranstalter haben auch Kooperationen mit benachbarten Garagen. Der Besuch von Veranstaltungen wird sicher nicht an der Parkraumbewirtschaftung scheitern", sagt Karlheinz Hora. Der Ausschussvorsitzende verwies auch auf die Übergangsfrist, während der auch noch alte Parkscheine toleriert werden.

Die Mittel aus der Parkraumbewirtschaftung sind zweckgebunden. "Ein Teil kommt der Förderung des öffentlichen Verkehrs zugute, auch Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit werden finanziert. Mit den Einnahmen wird auch der Fahrradverkehr gefördert", sagt der SP-Politiker. So sollen weitere City-Bike Stationen errichtet und die Nachrüstung von Fahrrad-Abstellräumen gefördert werden. (Schluss)

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