Flächenwidmung Lainz - SP-Deutsch: "Zeitgemäße Entwicklung des Areals wird möglich!"

Wien (SPW-K) - Im Wiener Gemeinderat wird heute die Flächenwidmung für das Areal des Geriatriezentrums Wienerwald und des Krankenhauses Hietzing beschlossen. "Die neue Flächenwidmung bringt um 95 Prozent mehr Grünland und schränkt die Bebaubarkeit deutlich ein. Die an den Hörndlwald angrenzenden Gebiete werden geschützt und erstmals als Parkschutzgebiet gewidmet und nicht wie bisher als Bauland. In keinem Teil des Plangebietes ist eine Umwidmung von Grünland in Bauland vorgesehen", sagte dazu SP-Gemeinderat Christian Deutsch.

Die laut Bundesdenkmalamt schützenswerten Pavillons sollen erhalten bleiben. "Um eine zeitgemäße Nutzung der bestehenden Gebäude zu sichern, müssen gewisse Adaptierungen möglich sein, etwa für barrierefreie Zugänge oder Lifte. Daher wird zwischen den Pavillons eine geringfügige Bebaubarkeit vorgeschlagen", so Deutsch weiter. Bisher sei eine Verbauung nahezu der gesamten Fläche mit Gebäudehöhen bis 16 Meter möglich gewesen. "Mit der neuen Widmung wird die Bebaubarkeit auf die einzelnen Pavillons beschränkt - also auf den Bestand."

"Das Geriatriezentrum am Wienerwald ist auf Grund seiner baulichen und räumlichen Gegebenheiten nicht mehr zeitgemäß und entspricht nicht den strengen Anforderungen des Wiener Wohn- und Pflegeheimgesetzes.", unterstrich Deutsch. "Daher wird es laufend verkleinert und 2015 geschlossen. Gleichzeitig entsteht an einem anderen Standort in Hietzing ein modernes, dem heutigen Standard entsprechendes Geriatriezentrum." Die Anlage des GZW soll als "Stadtquartier Lainz" in Form eines hochwertigen Stadtteiles mit einer gemischten Nutzung aus Wohnen, Arbeiten, Einkauf, Kultur etc. genutzt werden und werde nun schrittweise entwickelt. "Das Krankenhaus Hietzing bleibt selbstverständlich als wichtiger Bestandteil der Wiener Spitalslandschaft bestehen und erhält darüber hinaus künftig einen neuen Schwerpunkt, der sich an den Bedürfnissen einer immer älter werdenden Gesellschaft orientiert. Dieser konzentriert sich in Hietzing in Zukunft auf Menschen mit Schlaganfällen, Diabetes, chronischen Nierenerkrankungen und Rheuma."

"Die Flächenwidmung sichert die denkmalgeschützte Anlage, erweitert Grün- und Freiräume, sichert den Krankenhausstandort, ermöglicht neue Nutzungen sowie die Öffnung des Areals für die Bevölkerung", so Deutsch abschließend. (Schluss)

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