Wieselburger Messe - NÖ Bauernbund demonstrierte gegen Marktordnungs-Blockadepolitik der SPÖ

Erwin Pröll: "Mit bäuerlichen Existenzen spielt man nicht!"

St. Pölten (NÖI) - "Die Marktordnung muss bleiben!" Zur Durchsetzung dieser Forderung haben mehr als 350 Bäuerinnen und Bauern am Mittwochvormittag anlässlich der Eröffnung der Wieselburger Messe gegen die Blockadepolitik der SPÖ bei der Beschlussfassung der agrarischen Marktordnungsgesetze demonstriert. Die SPÖ hat am Dienstag, 26. Juni die Verhandlungen im Parlament mit für die ÖVP unannehmbaren Forderungen scheitern lassen. Deshalb hat der NÖ Bauernbund angeführt von Direktor Hans Penz und dem Melker Bauernbund-Bezirksobmann Leopold Lechner spontan diese Kundgebung in Wieselburg organisiert.

Mit der Aufforderung: "Geben Sie den Weg frei!" hat Leopold Lechner an den in Wieselburg anwesenden SPÖ-Sozialminister Dr. Erwin Buchinger eine Resolution übergeben, welche Sie im Anhang beigefügt finden. Darin fordert der NÖ Bauernbund die SPÖ auf, den Beschluss des Marktordnungsgesetzes im Parlament bis spätestens 1. Juli 2007 zu ermöglichen.

In seiner Eröffnungsrede zur Wieselburger Messe hat sich Niederösterreichs Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit voller Kraft hinter die Anliegen der Bauern gestellt. "Mit bäuerlichen Existenzen spielt man nicht!" wetterte der Landeshauptmann in Richtung SPÖ-Buchinger. Die Haltung der SPÖ, so Pröll, habe keine sachliche Grundlage. Wie ein Papier aus dem Bundeskanzleramt belege, handle es sich um eine rein parteipolitisch motivierte Strategie. Erwin Pröll:
"Das wird es mit uns nicht geben!" Für das Land Niederösterreich gelte weiterhin der Grundsatz: "Geht es den Bauern gut, dann geht es auch dem Land gut!" Zu Buchinger, der während dieser Sätze den Saal verlies, meinte Pröll: "Herr Bundesminister, sagen Sie das auch dem Herrn Bundeskanzler." Landeshauptmann Pröll und Minister Buchinger trafen einander erst beim anschließenden Messerundgang wieder.

Der NÖ Bauernbund will mit dieser Aktion auf die unabsehbaren Folgen eines marktordnungslosen Zustandes für Bauern und ländliche Regionen hinweisen. Wie der Bauernbunddirektor mitteilt, wird bei jeder Gelegenheit von nun an den sozialistischen Regierungsmitgliedern ein solcher Empfang bereitet. Die nächste Aktion wird am Freitag, anlässlich eines Niederösterreichbesuches von Bundeskanzler Gusenbauer, stattfinden.

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