Wiener Rechnungsabschluss 2006 - SP-Klicka: "Stadtverwaltung sichert den guten Ruf Wiens als Kulturhauptstadt"

Wien (SPW-K) - "Das Wiener Kulturbudget ist in den letzten fünf Jahren um 25 Prozent erhöht worden und beträgt nun 2,2 Prozent des Gesamtbudgets der Stadt. Das ist weit mehr als der Bund für Kultur ausgibt", erklärte SP-Gemeinderätin Marianne Klicka in der Budgetdebatte zur Geschäftsgruppe Kultur und Wissenschaft in der gestrigen Sitzung des Wiener Gemeinderats. Insgesamt wurden 219 Mio. Euro 2006 für vielfältige Kunst- und Kulturangebote bereitgestellt.

Das Mozartjahr dominierte das Jahr 2006. "Von den rund 21 Mio. Euro Gesamtbudget der Wiener Mozartjahr GmbH wurden 16 Mio. Euro für Kultur ausgegeben, wovon 11 Mio. Euro direkt in den Kultursektor geflossen sind", sagte Klicka. Auch die Tourismuswirtschaft war eine der großen Gewinnerinnen des Mozartjahres.

Anfang 2006 wurde eine der wichtigsten kulturpolitischen Entscheidungen der Wiener Kulturpolitik umgesetzt: das Theater an der Wien wurde zur Opernspielstatt. Trotz eines knappen Budgets gelang den Vereinigten Bühnen Wiens eine erfolgreiche Etablierung des "neuen" Theater an der Wien, des Raimundtheaters und des Ronacher.

Bei den Mittelbühnen haben sich die Mehrjahresverträge mit begrenzter Laufzeit bewährt. "Mit der Theaterreform wurde ein nachhaltiger Schritt für einen Reformprozess in der Kulturpolitik gesetzt. Obwohl dieser Reform alle Fraktionen des Gemeinderats zugestimmt haben, wollen oder können sich heute leider nicht mehr alle an ihre damalige Entscheidung erinnern", erinnert die SP-Gemeinderätin ihre Vorredner der Opposition an frühere Abstimmungsergebnisse.

Im Bereich der Bezirksaktivitäten wurden 2006 neue Akzente und Schwerpunkte gesetzt - vor allem auch durch die Förderung kultureller Vorhaben aus den Bezirksbudgets. Grätzeltypische Veranstaltungen und die Förderung von Aktivitäten junger Künstler stand im Vordergrund.

"Die Stadtregierung nimmt das Vorhaben 'Kultur für alle' ernst. Dazu gehört der kostenlose Besuch zahlreicher Veranstaltungen, wie der Festwocheneröffnung, das Donauinselfest bis hin zum Filmfestival am Rathausplatz. Wien wird dem Ruf als Kulturhauptstadt mehr als gerecht - das zeigt dieser Rechnungsabschluss", stellte Marianne Klicka fest. (Schluss)

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