Laska: Kritik des Praterverbandes nicht nachvollziehbar!

Wien (OTS) - "Viele Praterunternehmer - Mitglieder und Nicht-Mitglieder des Praterverbandes - haben in Briefen an mein Büro, die stadt wien marketing und prater service gmbH und an den Praterverband deponiert, dass sie nicht nur hinter dem geplanten Umbau des Riesenradplatzes stehen, sondern diesen sogar außerordentlich begrüßen. Es gibt PraterunternehmerInnen, die auch aus eigenen Mitteln nicht unbeträchtliche Investments tätigen, um auch in Zukunft am Riesenradplatz dabei zu sein", reagierte Wiens Vizebürgermeisterin Grete Laska auf die Kritik des Sprechers des Praterverbandes, Alexander Meyer-Hiestand. Auch PraterunternehmerInnen, die nicht beim Projekt Riesenradplatz involviert sind, sondern ihre Geschäfte in anderen Bereichen des Praters haben, haben sich für die Planungen ausgesprochen. Ihnen ist bewusst, dass ein attraktiver Empfang die Menschen einlädt, weiter in den Prater hineinzugehen und auch ihre Geschäfte beleben wird.

"Für mich hat sich die Stadt Wien Marketing letztendlich trotz vieler Querschüsse und Stimmungsmache gegen das Projekt, von der Realisierung nicht abhalten lassen" heißt es da oder: "Insofern möchte ich betonen, dass der Praterverband nicht in meinem Interesse handelt, wenn er Aktivitäten unternimmt, um Stimmung gegen das Vorhaben Riesenradplatz zu machen.".
Peter Petritsch, Betreiber des Riesenrads schreibt: "Die mir bekannten Baupläne halte ich für ein schlüssiges Konzept, um ein neues Aushängeschild für den Prater zu schaffen." Und auch DI Harald Buchmayer, ehemaliger Betreiber der Freizone, befürwortet den neuen Eingangsbereich: "Der derzeitige Eingangsbereich behindert jedes Unternehmen, nicht nur im Eingangsbereich". "Zu allem Anfang gratuliere ich der Stadt Wien und den damit befassten Verantwortlichen zu diesem mutigen Schritt" schreibt Mag. Michael Kny, der im Prater mehrere Attraktionen betreibt.

"Ich kann auch die Kritik des Praterverbandes nicht nachvollziehen, was die mangelnde Kommunikation betrifft", so Laska weiter - die ersten Signale waren sogar positiv: "Der Wiener Praterverband steht grundsätzlich dem Projekt "Riesenradplatz" positiv gegenüber und freut sich, dass die Stadt Wien sowohl hohe finanzielle als auch organisatorische Mittel aufwendet um den Eingangsbereich in den Wiener Prater neu zu gestalten und zu attraktiveren", heißt es in einem Schreiben des Praterverbandes vom 19. März 2007. Mehrmals wurde im Pratergremium über die Planungen gesprochen, die Planungsunterlagen wurden nach dieser grundsätzlich positiven Stellungnahme nach Wünschen des Verbandes überarbeitet und in einer eigenen seitens des Praterverbandes nominierten Gruppe vorgestellt. Nicht zuletzt wurde der Praterverband eingeladen, das Projekt gemeinsam mit der Stadt Wien in der letzten Juniwoche vorzustellen. Die Stadt fühlt sich durch das positive Echo vieler UnternehmerInnen aber auch durch die zustimmenden Reaktionen vieler Prater-BesucherInnen auf die erste größere Umbaumaßnahme im öffentlichen Raum, nämlich die Neugestaltung des Wurstelplatzes, bestätigt. (Schluss) eg

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