Ortstafeln: Schaunig: Lösung bis Sommerpause, oder Thema erledigt

SPÖ-Chefin kritisiert Haider als "Störenfried" und Brandstifter"

Klagenfurt (SP-KTN) - Am Tag nach dem Ortstafelgespräch am Dienstagabend im Bundeskanzleramt machte LHStv. Gaby Schaunig noch einmal die Haltung der SPÖ Kärnten deutlich. Konkret sieht Schaunig eine "letzten Chance für eine Einigung" bis zur parlamentarischen Sommerpause.

Sollte bis dahin keine "vernünftige und in der Bundesregierung und in Kärnten von Verfassungsmehrheit und der Kärntner Bevölkerung getragene abschließende Lösung" zustande kommen, sei für sie das Thema "erledigt", so die Kärntner SPÖ-Chefin. Über Details werde sie erst diskutieren, wenn ein Entwurf vorliege, dessen Verfassungsmehrheit garantiert sei.

Schaunig begründete ihre Haltung damit, dass die Menschen in Kärnten von der unendlichen Diskussion genug hätten: "Die meisten Kärntnerinnen und Kärntner können von Ortstafeln schon nichts mehr hören und haben wichtigere Probleme."

Scharfe Kritik übte Schaunig an Jörg Haider, dem sie "Scheinverhandlungen" vorwarf. Als Beweis führte die SPÖ-Chefin orange Propagandainserate an, die schon vor Verhandlungsbeginn im Bundeskanzleramt von Haider in Auftrag gegeben worden waren. Haider habe ein ganzes Land in Geiselhaft genommen und sei als "notorischer Störenfried" und "politischer Brandstifter" an Ruhe und Frieden in Kärnten nicht interessiert. (Schluss)

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