Industrie: Weg der Steuer- und Abgabenentlastung weiter gehen

IV-GS Beyrer: Steuereinnahmen sprudeln durch Industriekonjunktur - Zu AK-Vorschlägen: Österreich hat nicht zu wenig, sondern zu viel Steuern

Wien (OTS) - (PdI) "Die Erbschafts- und Schenkungssteuer nach den Verfassungsgerichtshof-Urteilen auslaufen zu lassen ist richtig und entspricht dem Ziel den Weg der Steuer- und Abgabenentlastung weiter zu gehen", betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Markus Beyrer heute, Mittwoch. Die Industrie stelle sich damit klar gegen aktuelle Aussagen der Arbeiterkammer (AK), die sich für eine Beibehaltung der beiden Steuern ausspricht.

Steuereinnahmen liegen über Plan

"Die Steuereinnahmen in Österreich sprudeln - nicht zuletzt aufgrund der primär von der Industrie getragenen Konjunktur", so Beyrer. Im Jahr 2006 seien die Einnahmen 2,1 Milliarden Euro über Plan gelegen und würden in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres 2007 bereits um 1,2 Milliarden über den Vergleichswerten des Vorjahres liegen. "Österreich hat also nicht zu wenig, sondern zu viel Steuern", so der IV-Generalsekretär.

Regelungen gegen Missbrauch und Umgehungsversuche schaffen

Angesichts der vom Verfassungsgerichtshof gesetzten Reparaturfrist für die Gesetzgebung bis 31.8.2008 spricht sich die Industrie für eine kurzfristige Beseitigung der Steuerpflicht für die Weiterführung von Unternehmen durch nahe Familienangehörige schon jetzt aus. "Es geht um die Weiterführung von Unternehmen ohne Substanzbelastung schon jetzt, da diese nachteilig für die Fremdkapitalbeschaffung oder Investitionsbereitschaft wäre", betonte der IV-Generalsekretär. "Zur Vermeidung von Missbrauch oder Umgehungsversuchen könnten entsprechende Regelungen geschaffen werden", so Beyrer.

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