Internet-Weinportal www.ernestopauli.ch: "Bär in Zürich-Nord erlegt"

Egg b. Zürich (ots) - "Ja, ich glaube, dass das Schweizer Fernsehen den Zuschauern einen Riesenbären aufbinden wollte. Wir haben ihn erlegt!" schmunzelt Teddy Pauli, Geschäftsführer beim Internet-Weinportal www.ernestopauli.ch.

Das Schweizer Fernsehen stellte in der
11-teiligen Serie "Start up" Jungunternehmer vor. Mit dabei war auch der Wein-Geschenkservice "Giveawine" mit Frontmann Jean-Paul Saija. Pauli vermutet, dass in einigen Sendungen, die er gesehen hat, den Fernsehzuschauern "ein Bär aufgebunden wurde" und nennt als Beispiel die am 21.5.07 im SF gemeldete Eroberung des englischen Marktes durch Giveawine.

Selbst der "Start up - Investor" Nicolas Berg habe offenbar den Beitrag des SF als Erfolgsmeldung verstanden. Immerhin hält dieser auf der SF Homepage fest, "Im Londoner Pub begiessen die Giveawine-Gründer... ihren Erfolg. In London wollten sie Unternehmer Tim treffen. Dies erforderte offenbar noch etliche Telefonate vor Ort, doch nach einem Lunch war klar: "England erobert, cheers.""

"Das war ein Riesenbluff und wir haben beim SF um Berichtigung gebeten" berichtet Pauli. Letzten Montag wurde nun auf der Homepage des SF ein neues Video aufgeschaltet. Titel: Die "Start up"-Jungunternehmer ziehen Bilanz. Darin bestätigt jetzt Jean-Paul Saija, dass Giveawine das Geschäft in Deutschland und andern Ländern angehen will und man möchte "konkretisieren", dass der englische Partner auch in UK den Markt aufbaut.

"Eine Korrektur durchs Hintertürchen und ohne erklärenden Hinweis für das Publikum. England ist also noch lange nicht erobert und Deutschland auch nicht!" spottet Pauli. Denn das St. Galler Institut für Jungunternehmen verbreitete schon vergangenen März in einer Pressemitteilung die Erfolgsmeldung: "Bereits arbeiten 1000 deutsche Händler mit Giveawine". Der Beitrag steht heute noch im Internet. Das IFJ war offizieller Partner der Sendung "Start up".

"Der Bär ist zwar tot, aber er hat viele Geheimnisse mit ins Grab genommen", so Pauli und zählt auf: In einem Interview bei Radio Energy erklärte Giveawine, schon 8400 Weine im Sortiment zu führen. Später waren es bei IFJ 2'500 und dann in der Sendung des SF vom 23.4. nur noch 2'300. In der gleichen Sendung überraschte Jean-Paul Saija mit der Aussage, dass Giveawine der grösste Weinhändler der Schweiz sei und vergass dabei die Konkurrenz www.flaschenpost.ch mit 5'000 Weinen im Angebot. Pauli will aber auf der Homepage Giveawine in der Kellerbesichtigung nur etwa 1'000 Weine gefunden haben. Ähnlich verhält es sich mit den angeschlossenen Weinhändlern. So hat der Wein-Geschenkservice im Oktober 06 in der "Südostschweiz" behauptet, schon 380 Vertriebspartner in der Schweiz zu haben. Beim IFJ und SF waren es dann Monate später mit 300 Händlern 20% weniger und auf der Homepage Giveawine wurde in einem Artikel von VINUM die Anzahl wiederum nach unten auf 200 angeschlossene Qualitätsbetriebe korrigiert.

"Es gibt kein FLEUROP für Wein" beteuerte Jean-Paul Saija mehrfach beim Schweizer Fernsehen. Pauli machte den Test und fand in England bei Fleurop Wein, bei Interflora in Dänemark ebenfalls und bei Fleurop Belgien Champagner. Oft mit Lieferung am gleichen Tag ins ganze Land.

Jurymitglied Thomas Knecht schloss die "Start up" - Serie mit einem weisen Schlusswort ab. Der Erfolg für Jungunternehmer könne mit folgendem Rezept umschrieben werden: "Etwas Sein, etwas Schein und sehr viel Schwein".

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