RFW fordert drastischen Bürokratieabbau

Krenn: "Österreich muss Spitzenposition im europäischen Verwaltungsranking erreichen!"

Wien (OTS/RFW) - Bei der Pressekonferenz im Vorfeld des Wirtschaftsparlamentes sprach sich Matthias Krenn, WKÖ-Vizepräsident und stellvertretender Bundesobmann des RFW (Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und Unabhängiger) erneut für einen drastischen Abbau der Bürokratie aus: "Unser Land hat momentan 4,6% Verwaltungskosten gemessen am BiP, in der EU liegt dieser Wert durchschnittlich bei 3,5%. Deshalb fordern wir vom RFW einen drastischen Bürokratieabbau in den nächsten fünf Jahren mit dem Ziel deutlich unter 3% zu liegen und damit einen Spitzenplatz im europäischen Verwaltungsranking einzunehmen", so Krenn im Zuge des Pressetermins in der Wirtschaftskammer.

Die große Koalition hat versprochen große Themen in Angriff zu nehmen und diese gilt es nun, nach Monaten der Selbstbeschäftigung, endlich zu verwirklichen. Die Abschaffung der Erbschafts- und Schenkungssteuer ist auf jeden Fall leistbar. Es benötigt hier keine wie auch immer gearteten Ersatzkonstruktionen, denn allein die Mehreinnahmen durch die Mineralölsteuer, die ab 1. Juli diesen Jahres wieder erhöht wird, machen die Verluste auf der anderen Seite wett:
"Ich wäre fast gewillt zu sagen - geht’s der Wirtschaft gut und werden Steuern gesenkt oder abgeschafft, geht’s dem Finanzminister trotz alledem auch noch gut", so Krenn in seinen weiteren Ausführungen.

"Und wenn wir schon über die Steuern sprechen, dann kann ich die angekündigte Abschaffung der Werbesteuer nur mehr als begrüßen und würde mir wünschen, dass im Zuge einer nächsten Steuerreform Bagatellsteuern, wie die Gesellschaftssteuer oder die leidigen Kreditvertragsgebühren, ebenfalls endgültig wegfallen."

Zum Schluss spricht WKÖ-Vizepräsident Krenn noch eine wichtige Forderung des RFW an: "Die Zwangsveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung ist einzig und allein zum Erhalt dieses, nicht einmal von den Unternehmern gelesenen, Blattes notwendig. So wird quasi ein publizistischer Komapatient mit Geld der heimischen Wirtschaftstreibenden am Leben erhalten. Sogar Justizministerin Berger, die ich vor einiger Zeit auf dieses leidige Thema angesprochen habe, hat mir versichert, dass die Einnahmen durch die Veröffentlichungspflicht eine Zusatzsubvention für eine sonst von der Einstellung bedrohten Zeitschrift sind. Hier ist der Bundeskanzler nun endlich gefordert, dem Einhalt zu gebieten."

Auf der RFW-Homepage (www.rfw.at) kann eine Unterstützungserklärung zur Abschaffung der Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung heruntergeladen werden! (gg)

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