Eurofighter: SCHEIBNER: "Mogelpackung, die noch hohe Kosten verursachen wird"

"Darabos-Paket dient einzig und allein, um das gebrochene SPÖ-Wahlversprechen zu kaschieren"

Wien (OTS) - Heftige Kritik übte heute der
Klubobmannstellvertreter des Parlamentsklubs des BZÖ Abg. Herbert Scheibner an dem von Verteidigungsminister Darabos ausverhandelten Eurofighter-Deal. "Das ist eine reine Mogelpackung, die noch hohe Kosten verursachen wird", so Scheibner weiter.

Dieser Deal von Darabos sei weder sicherheitspolitisch fundiert, noch betriebswirtschaftlich sinnvoll. "Dieses Darabos-Paket dient einzig und allein, um das gebrochene SPÖ-Wahlversprechen zu kaschieren", sagte Scheibner.

Die 120 Millionen Betriebskosten seien überhaupt nicht nachvollziehbar. "Das sind rein fiktive Zahlen, da kein Mensch die Entwicklung der Betriebskosten für die nächsten 30 Jahre vorhersehen kann. Durch die reduzierte Stückzahl und den damit verbundenen intensiveren Wartungsaufwand wird es zu höheren Betriebskosten kommen", erklärte Scheibner.

Was die angeblichen Einsparungen in Höhe von 250 Millionen Euro anlangt, meinte Scheibner, daß diese eine stark reduzierte Aufgabenerfüllung zur Folge hätten und auch zur notwendigen Beschaffung weitere Flugzeuge anderen Typs führen werde. Makulatur sei auch die Beschaffung der Jets "Tranche 1", denn damit sei in Zukunft ein höherer Aufwand notwendig, um die Flugzeuge auf einem modernen Stand halten zu können. "Und im Gegensatz zu den Anschaffungskosten, die zusätzlich zum Verteidigungsbudget gerechnet werden, müßten die zukünftigen Verteidigungsminister alle diese Kosten aus den laufenden Verteidigungsbudget berappen. Unter SPÖ-Darabos ist das Budget ohnehin auf einen Rekordtiefstand gesunken", erklärte Scheibner.

Überhaupt, so Scheibner, sei das sicherheitspolitische Erfordernis nicht beachtet worden. Dies habe auch der Rechnungshof schon kritisiert, da die 18 Jets das absolute Minimum gewesen wären. "Diesen Umstand hat selbst die SPÖ schon früher kritisiert", sagte Scheibner abschließend.

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