Pacher: "Kühler Kopf und ruhige Hand" in Ortstafelfrage gefordert

Wirtschaftsstandort Kärnten braucht seriöse Verhandlungen und nicht Diktat aus Wien

Klagenfurt (OTS) - Für vernünftige Gespräche mit kühlem Kopf und ruhiger Hand trat heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher nach dem "Runden Tisch" gestern Abend in Wien ein. Der Wirtschaftsstandort werde durch die immer wieder aufflammen-den Diskussionen in Mitleidenschaft gezogen, die permanente Aufregung schade dem Tourismus ebenso wie der in den benachbarten Süden orientierten Exportwirt-schaft. Pacher: "Die Wirtschaft in Kärnten verlangt seriöse Verhandlungen unter Einbeziehung aller politischen Kräfte, deren Grundlage das Karner-Papier mit 141 Ortstafeln ohne Öffnungsklausel sein sollte. Mit einem Diktat aus Wien können nicht einmal die tolerant und liberal eingestellten Unternehmerinnen und Unternehmer etwas anfangen."

Nach einer Schrecksekunde in Kärnten über den vorliegenden Gusenbauer-Vorschlag appelliere er an alle Beteiligten, den Karner-Konsens ohne Ultimaten und andere Fußangeln gemeinsam weiterzuentwickeln, betonte Pacher: "Jeder soll dazu ste-hen, was er schon einmal mitgetragen hat. Die Kärntner Politik hat in der Vergan-genheit gezeigt, dass sie auch in schwierigen Fragen zu einem Konsens fähig ist - das wird sie auch wieder sein, wenn sich alle bemühen."

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