Industrie zu Eurofighter: Einschränkung des Offsetvolumens droht

IV-GS Beyrer: Zumindest 6.500 zusätzliche Arbeitsplätze würden "liegen gelassen" werden

Wien (OTS) - (PdI) Die österreichische Industrie verweist auf die möglichen negativen Auswirkungen des verhandelten Vergleiches mit der Eurofighter GmbH auf das laufende Gegengeschäftsprogramm: "Das Offsetvolumen, zu dem Eurofighter verpflichtet wurde, würde mit der Stückzahlreduktion um mindestens 740 Mio. Euro schrumpfen. Damit vergibt man sich weitere Markteintrittschancen in Zukunftsmärkte und vor allem zusätzliche Kooperationsprogramme in der Hochtechnologie-Forschung. Vor allem diese wurden von der Industriellenvereinigung immer eingefordert", betont der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Markus Beyrer heute, Mittwoch. Nach volkswirtschaftlichen Berechnungen der IV haben alleine die im Jahr 2004 getätigten Offset-Geschäfte - ein Volumen von 298 Mio. Euro wurde anerkannt - einen zusätzlichen Effekt von mehr als 3.200 Beschäftigungsverhältnissen für Österreich gebracht."Das kolportierte Verhandlungsergebnis des Verteidigungsministeriums würde somit zumindest 6.500 zusätzliche Arbeitsplätze in Österreich nicht entstehen lassen."

Es müsse nun intensiv darüber nachgedacht werden, wie die sich bereits in Vorbereitung befindlichen Forschungskooperationen im Rahmen der Offset-Vereinbarung optimal und langfristig genützt werden können. "Die Industrie erwartet sich im Fall des Ausfalls an Gegengeschäftsmöglichkeiten eine Kompensation", so die Industriellenvereinigung.

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